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Josef Ferstl landete auf Platz sieben
Josef Ferstl landete auf Platz sieben © getty

Josef Ferstl hat sich mit einer eindrucksvollen Leistung das Ticket für die alpine WM im kommenden Februar gesichert.

Bei der Weltcup-Abfahrt im italienischen Santa Caterina belegte der Sohn des zweimaligen Kitzbühel-Siegers Sepp Ferstl den siebten Rang und erreichte einen Tag vor seinem 26. Geburtstag das beste Ergebnis seiner Karriere.

Für die deutschen Abfahrer war es das beste Resultat in der Königsdisziplin seit einem fünften Rang des Oberstdorfers Tobias Stechert vor zwei Jahren.

Das Rennen gewann überraschend Travis Ganong aus den USA.

Der 26 Jahre alte Kalifornier erwischte auf der technisch sehr anspruchsvollen Piste "Deborah Compagnoni" die beste Linie und siegte knapp vor Olympiasieger Matthias Mayer aus Österreich (0,09 Sekunden zurück) und Dominik Paris aus Italien (0,21).

Nach zuvor elf Top-Ten-Platzierungen und einem dritten Rang im März 2014 im norwegischen Kvitfjell war es der erste Sieg im Weltcup für Ganong.

Ferstl, im einzigen Training am Freitag der Schnellste, hatte bei schlechten Sichtbedingungen 0,82 Sekunden Rückstand auf Ganong.

Der Norweger Kjetil Jansrud, bei den bisherigen sechs Speed-Rennen viermal Sieger und zweimal Zweiter, fand wie zahlreiche Konkurrenten keine Ideallinie auf der welligen und kurvenreichen Strecke, auf der 2005 die WM-Abfahrt der Frauen stattgefunden hatte.

Der Olympiasieger im Super-G belegte lediglich Rang 15 (1,38).

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