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Audi FIS Alpine Ski World Cup-Women's Slalom-Frida Hansdotter
Die "ewige Zweite" Frida Hansdotter feiert in Flachau ihren ersten Saisonsieg © Getty

Beim Slalom-Triumph der Schwedin Frida Hansdotter im österreichischen Flachau haben die deutschen Ski-Rennläuferinnen erneut ein Debakel erlebt.

Barbara Wirth (Lenggries) belegte beim letzten Weltcup-Slalom vor der WM in Vail/Beaver Creek (2. bis 15. Februar) als bestplatzierte Athletin des Deutschen Skiverbandes (DSV) mit 3,80 Sekunden Rückstand einen enttäuschenden 22. Rang.

Christina Geiger beim Slalom in der Flachau
Christina Geiger scheidet in Flachau im zweiten Durchgang aus © Getty

Hansdotter gewann in 1:49,59 Minuten klar vor Tina Maze (Slowenien/0,61 Sekunden zurück) und Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin (USA/0,63).

Christina Geiger aus Oberstdorf, die als 18. in Aspen für die bislang beste deutsche Slalom-Platzierung in diesem Winter gesorgt hatte, schied im zweiten Lauf ebenso aus wie Maren Wiesler, der die Bindung brach.

Die 21-Jährige vom SC Münstertal hatte im ersten Lauf noch überrascht, als sie mit Startnummer 42 auf Rang 17 vorgefahren war.

Marlene Schmotz (Leitzachtal/2,53), Marina Wallner (Inzell/2, 63), Lena Dürr (Germering/3,19) und Susanne Weinbuchner (Lenggries/3,67) konnten sich erst gar nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Für Elisabeth Willibald (Jachenau) war im ersten Lauf Schluss.

DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier war nach dem Rennen stinksauer.

"Das ist mehr oder weniger Unvermögen. Es hat sich nichts geändert. Das war die Fortsetzung unserer Negativserie", sagte Maier mit finsterer Miene zur anhaltenden Slalom-Krise und übte harsche Kritik an seinen Läuferinnen: "Ich kann nicht sagen, ich komme hierher und mache den Suppenkasper. Wir betreiben Leistungssport."

Bei derart schlechten Leistungen sei es auch verständlich, so Maier weiter, "dass man mal nicht so lustig drauf ist".

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