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Markus Wasmeier gewann in Lillehammer 1994 Doppel-Gold
Markus Wasmeier gewann in Lillehammer 1994 Doppel-Gold © Getty Images

Olympiasieger Markus Wasmeier übt angesichts der aktuellen Krise der deutschen Ski-Frauen Kritik am DSV. Die Lage sei prekär. Früher sei es zuviel um Maria Höfl-Riesch gegangen.

Olympiasieger Markus Wasmeier hat angesichts der aktuellen Krise der deutschen Ski-Frauen Kritik am Deutschen Skiverband (DSV) geübt.

Die Situation sei abgesehen von Viktoria Rebensburg und Veronique Hronek "schon prekär. Es ist schon schade, dass man fast die gleichen Fehler wie die Österreicher macht, wo es nur um Marcel Hirscher geht", sagte der 51-Jährige.

Bei den DSV-Frauen sei "damals alles nur um Maria Riesch gegangen". Dabei sei die Mannschaft vergessen worden, meinte Wasmeier: "Das müssen wir büßen. Vor fünf Jahren waren wir noch die stärkste Slalom-Mannschaft der Welt und jetzt frage ich mich, wo die alle geblieben sind."

Man müsse noch größere Mannschaften schaffen, "das ist das beste Training".

Wasmeier hatte bei Olympia 1994 in Lillehammer Gold im Super-G und im Riesenslalom geholt.

1985 war er in Bormio Riesenslalom-Weltmeister geworden.

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