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Mikaela Shiffrin setzte sich im Slalom-Weltcup vor Frida Hansdotter durch
Mikaela Shiffrin setzte sich im Slalom-Weltcup vor Frida Hansdotter durch © Getty Images

Mikaela Shiffrin hat das Duell um die Slalom-Kristallkugel der Frauen gegen die Schwedin Frida Hansdotter für sich entschieden. Die Olympiasiegerin aus den USA gewann beim alpinen Weltcup-Finale im französischen Meribel den letzten Torlauf der Saison mit 0,05 Sekunden Vorsprung vor ihrer Rivalin und damit auch die Disziplinwertung.

Nach 2012/13 und 2013/14 holte die erst 20-jährige Shiffrin zum dritten Mal in Folge den Gesamtsieg im Slalom. Zum zweiten Mal gelang es ihr zudem, in einem Winter den WM-Titel und die Slalomwertung zu gewinnen. Das schaffte von Shiffrin noch keine Läuferin.

"Der Gesamtweltcup wird irgendwann ein Ziel für mich, aber erstmal will ich die kleine Kugel auch im Riesenslalom gewinnen", sagte Shiffrin in der ARD.

Die einzige deutsche Starterin Lena Dürr aus Germering zeigte trotz einer gerade erst überstandenen Erkältung eine gute Vorstellung. Die 23-Jährige fuhr auf einen achtbaren 13. Platz.

"Das waren noch mal wichtige Punkte und ein versöhnliches Ende", sagte Dürr, die in einer schwachen deutschen Slalom-Saison für einige wenige Lichtblicke sorgte.

Im Kampf um den Gesamtweltcup steht im Riesenslalom am Sonntag ein spannendes Duell zwischen Anna Fenninger (Österreich) und Tina Maze (Slowenien) bevor. Maze eroberte mit Platz vier vor dem letzten Saisonrennen die Führung zurück und liegt 18 Punkte vor Fenninger, die am Samstag als 23. leer ausging.

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