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Viktoria Rebensburg Abfahrt Tempo
Viktoria Rebensburg gewann im Riesenslalom 2010 Olympisches Gold © Getty

Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg bekommt im Zuge der personellen Umstrukturierungen in der Alpinsparte des Deutschen Skiverbandes (DSV) neue Trainer.

Der DSV hat Robert Krumbacher als Nachfolger von Herbert Renoth an die Spitze der Technikgruppe gestellt. Krumbacher betreute beim DSV bisher unter Albert Doppelhofer die Torlauf-Spezialisten um Felix Neureuther und Fritz Dopfer.

Außerdem wird der Frauen-Speedgruppe unter Andreas Fürbeck in Rudi Soulard ein eigener Technikcoach zur Verfügung gestellt. Soulard war bisher im Nachwuchsbereich des DSV und zuvor für Schweden tätig. Frauen-Cheftrainer bleibt Markus Anwander.

Die von Alpindirektor Wolfgang Maier angeschobene Umstrukturierung verfolgt zwei Ziele: Zum einen sollen junge Talente schneller an die Weltspitze herangeführt werden - die besten Frauen trainieren deshalb ab sofort zusammen. Zum anderen sollen Allrounder wie Rebensburg nicht mehr zwischen Speed- und Technikgruppe wechseln müssen, weshalb Soulard hinzukommt.

Dass Rebensburg im Zuge der Reform auf ihren langjährigen Vertrauten Renoth verzichten muss, sei mit ihr abgesprochen worden, heißt es von Verbandsseite.

Rebensburg (25), Riesenslalom-Olympiasiegerin 2010 und Dritte im "Riesen" bei den Winterspielen 2014, könne Renoth zu Rate ziehen, wann immer es ihr beliebe. Der WM-Zweiten (Riesenslalom) aus Kreuth dürfte mit Blick auf den Gesamtweltcup vor allem Soulards Engagement entgegenkommen - der Riesenslalom-Spezialist kann mit ihr an Speed-Wochenenden Techniktraining absolvieren.

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