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ÖSV-Sportdirektor Hans Pum (l.) wehrt sich gegen die Kritik von Anna Fenninger (r.) © imago

München - Im Streit zwischen Anna Fenninger und dem ÖSV schießt der Verband zurück. Sportdirektor Hans Pum zeigt sich enttäuscht von Fenninger. Diese meldet sich nun auch zu Wort.

Im Streit zwischen Anna Fenninger und dem Österreichischen Skiverband schießt der ÖSV nun zurück.

"Ich weiß, dass das nicht ihre eigenen Worte sind, aber dieser Brief ist eine Drohung, fast wie eine Erpressung - ich bin mehr als enttäuscht", sagte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum der Krone.

Fenninger hatte in einer E-Mail mit Rücktritt gedroht, falls der Verband sie weiter auffordert, sich von ihrem deutschen Manager Klaus Kärcher zu trennen.

Die Eskalation des Streits kam überraschend, nachdem Pum sich erst letzte Woche mit der Gesamt-Weltcupsiegerin zu einem Gespräch getroffen hatte. "Ich habe ihr versprochen, dass wir die Situation möglichst rasch klären werden", sagte Pum.

Zumindest öffentlich ist es für beide Seiten ein Rätsel, wie die nur an acht ÖSV-Mitarbeiter adressierte Mail an die Öffentlichkeit gelangen konnte. Einen Maulwurf im ÖSV schließt Pum aus, während Fenningers Lager beteuert, dass sie die Mail nicht bewusst an die Öffentlichkeit gebracht haben.

Nun hat sich auch Fenninger selbst bei Facebook dazu geäußert.

"Ich habe mich gestern auch gewundert, dass meine Mail mit vertraulichem Inhalt plötzlich in der Öffentlichkeit landet. Ich bedauere das sehr und bitte meine Fans und die Medien um Verständnis, dass ich die ungeplante Öffentlichkeit jetzt nicht auch noch mit weiteren Kommentierungen vergrößern will", schrieb Fenninger auf Facebook.

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