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Mikaela Shiffrin
Mikaela Shiffrin erlebt bei ihrem Heimweltcup in Aspen Licht und Schatten © Getty Images

Die US-Amerikanerin deklassiert die Konkurrenz beim ersten Slalom der Saison mit dem größten Vorsprung der Geschichte. Von den deutschen Damen punktet nur eine Debütantin.

Debütantin Jessica Hilzinger hat beim ersten Weltup-Slalom der Saison im amerikanischen Aspen einen Total-Ausfall des Deutschen Skiverbandes (DSV) verhindert.

Die 18-Jährige vom SC Oberstdorf, die als einzige der sechs DSV-Starterinnen das Finale erreichte, belegte bei der historischen Machtdemonstration von Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin (USA) immerhin Platz 25. Dennoch war es das schwächste Abschneiden der DSV-Damen in einem Weltcup-Slalom seit Dezember 2000.

Hilzingers Rückstand auf die überragende Shiffrin betrug stolze 7,28 Sekunden. Shiffrin gewann das Rennen mit dem größen Vorsprung der Weltcup-Geschichte.

Dürr ärgert sich über Passivität

Lena Dürr und Maren Wiesler schieden ebenso im ersten Durchgang aus wie Elisabeth Willibald und Christina Geiger. Dürr scheiterte nach nicht einmal acht Fahrsekunden, Wiesler hielt keine elf durch.

"Ich bin viel zu passiv raus, das ärgert mich extremst", sagte Dürr. Barbara Wirth aus Lenggries verpasste das Finale.

Shiffrin mit historischem Vorsprung

Dort demonstrierte Shiffrin (20) mit ihrem 16. Weltcupsieg, dem ersten auf ihrer Heimstrecke "Ruthie's Run", erneut ihre Klasse.

Einen Tag nach dem unglücklichen Aus an gleicher Stelle im Riesenslalom - mit überlegenem Vorsprung drei Tore vor Schluss - distanzierte sie die zweitplatzierte Veronika Velez-Zuzulova (Slowakei) um 3,07 Sekunden.

Damit übertraf Shiffrin den 48 Jahre alten Rekord von Florence Steurer (Frankreich), die 1967/68 mit genau drei Sekunden Vorsprung in Abetone triumphierte.

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