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Marcel Hirscher fordert den Ski-Weltverband zum Handeln auf © Getty Images

Einen Tag nach dem Drohnen-Eklat schreibt Marcel Hirscher über die Beinahe-Katatstrophe beim Nachtslalom. Der Ski-Weltverband soll an seinen Sicherheitsstandards arbeiten.

Einen Tag nach dem Drohnen-Eklat hat sich Marcel Hirscher noch einmal zur Beinahe-Katatstrophe beim Nachtslalom im italienischen Madonna di Campiglio geäußert.

"Wenn ich mir die Bilder vom Drohnenabsturz im Internet ansehe, bekomme ich feuchte Hände und zittere", schreibt der Österreicher in seinem Red-Bull-Blog.

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© Getty Images

Als Hirscher im zweiten Durchgang unterwegs war, stürzte eine Kameradrohne, die die Läufer während deren Fahrt aus der Luft gefilmt hatte, aus dem Himmel und krachte unmittelbar hinter ihm auf die Piste.

"Mit der Wucht, mit der sie heruntergefallen ist, hätte sie ihm alles zertrümmern können. Seine Karriere hätte zu Ende sein können. Sein Leben hätte gefährdet werden können", mutmaßte Markus Wasmeier im Gespräch mit SPORT1.

Doch Hirscher hatte Glück und blieb unverletzt, was für den 26-Jährigen nicht der einzige Glücksfall in den letzten Tagen war.

"Alleine beim Parallel-Bewerb hätte es auch ohne weiteres 5 Kreuzbandrisse und zwei schwere Kollisionen geben können. Von abstürzenden Drohnen ganz zu schweigen. FIS, bitte macht euren Job!", fordert Hirscher den Ski-Weltverband zum Handeln auf.

Auch Olympiasieger Markus Wasmeier hatte die Sicherheitsstandards beim Ski-Weltverband FIS scharf kritisiert.

"In Lake Louise, Beaver Creek und Kvitfjell sowie bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi werden beziehungsweise wurden Helikopter mit Seilwinden zum Abtransport verletzter Fahrer nicht akzeptiert. Da ist ein Athlet sieben Stunden unterwegs und dann wird ihm der Fuß amputiert, wie es bei Matthias Lanzinger der Fall war. Das ist nicht akzeptabel", sagte Wasmeier bei SPORT1.

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