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Audi FIS Alpine Ski World Cup - Men's Downhill
Aksel Lund Svindal feiert im dritten Rennen den dritten Sieg © Getty Images

Der Norweger bleibt im alpinen Skiweltcup das Maß aller Dinge. Auf der Abfahrt von Beaver Creek feiert Svindal seinen dritten Saisonsieg. Ferstl stürzt spektakulär.

Drei Starts, drei Siege: Der Norweger Aksel Lund Svindal ist im alpinen Ski-Weltcup der Speed King.

Der 32-Jährige, erst zu Beginn dieser Saison nach auskuriertem Achillessehnenriss wieder in den Weltcup zurückgekehrt, gewann die Abfahrt von Beaver Creek und feierte damit seinen fünften Sieg auf der giftigen Piste "Birds of Prey".

Insgesamt war es Svindals 28. Erfolg im Weltcup, in der Vorwoche hatte er Abfahrt und Super-G in Lake Louise gewonnen.

Ferstl stürzt spektakulär

Josef Ferstl (Hammer), der in den Trainingsläufen mit den Plätzen drei und zwölf überzeugt hatte, schied nach einem spektakulär aussehenden Sturz aus.

Der 24-Jährige hatte im Steilhang viel riskiert und lag gut in der Zeit, räumte aber bei der Anfahrt auf das Gleitstück ein Tor ab und konnte sich erst kurz vor dem Netz abfangen. Ferstl blieb unverletzt und fuhr selbst ins Ziel, wo er von den Zuschauern mit Applaus begrüßt wurde.

 "Ich weiß selber nicht so genau, warum es mich dort rausgehauen hat", sagte Ferstl anschließend: "Ich war gut unterwegs, es war auch nicht mal eine besonders schwere Stelle, nix Dramatisches." Seinen Start im Super-G sieht er durch den Sturz nicht gefährdet: "Mir tut überhaupt nix weh."

Auf Platz zwei hinter dem überragenden Svindal sorgte Kjetil Jansrud mit drei Zehntelsekunden Rückstand für einen norwegischen Doppelsieg. Weitere vier Zehntel zurück wurde der Franzose Guillermo Fayed Dritter.

"Ich habe gewusst, dass es heute brutal schwierig wird, Kjetil zu schlagen", sagte Svindal: "Meine Form schaut aber sehr gut aus. In der Abfahrt läuft es sehr, sehr gut." Jansrud hatte in beiden Trainingsläufen die Bestzeit vorgelegt.

Reichelt hadert mit Start

Bester Österreicher in den Top Ten war Super-G-Weltmeister Hannes Reichelt auf Platz vier. Er verpasste das Podest um acht Hundertstelsekunden.

"Mein Start war miserabel, das kostet mich sicherlich gleich mal 15 Hundertstel", sagte der enttäuschte Reichelt. Svindal bescheinigte er "eine unglaubliche Form, aber ich werde versuchen, einen neuerlichen Doppelschlag von ihm am Samstag im Super-G zu verhindern".

Nach 45 von 57 Läufern war Andreas Sander (Ennepetal) auf Platz 30 bester Deutscher. Thomas Dreßen (Gilching), der am vergangenen Wochenende in Lake Louise mit Platz 23 erstmals im Weltcup gepunktet hatte, verzichtete nach einem schweren Trainingssturz auf den Start in Beaver Creek.

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