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Lindsey Vonn feierte in Lake Louise ihren 70. Weltcup-Sieg
Lindsey Vonn feierte in Lake Louise ihren 70. Weltcup-Sieg © Getty Images

Lindsey Vonn verweist beim Super G in Lake Louise ihre designierte Nachfolgerin Mikaela Shiffrin in die Schranken. Diese deutet ihr Talent an. Rebensburg verpasst das Podest.

Speed-Queen Lindsey Vonn hat mit dem "Triple" im kanadischen Lake Louise gleich bei ihrem Saisondebüt im alpinen Ski-Weltcup eine Machtdemonstration abgeliefert und ihre designierte Nachfolgerin Mikaela Shiffrin in die Schranken verwiesen.

Nach den beiden Abfahrten in ihrem "Wohnzimmer" gewann Vonn zum Abschluss der Nordamerika-Tour am Sonntag auch den Super-G in Kanada überlegen.

Vonn (USA) setzte sich bei ihrem 70. Weltcup-Sieg trotz schwieriger Sichtverhältnisse mit einem Vorsprung von 1,32 Sekunden auf die Überraschungszweite Tamara Tippler aus Österreich durch.

Aufwärtstrend bei Rebensburg

Viktoria Rebensburg (+1,76) steigerte sich nach den Plätzen elf und acht in der Königsdisziplin als Sechste, verpasste das erhoffte Podium aber erneut klar.

"Ich war aggressiv im Steilhang, aber ich habe sicher noch mehr drinnen", war US-Dominatorin Vonn nach ihrem 70. Weltcup-Sieg noch immer nicht restlos zufrieden mit ihrer Fahrt. 

Mit dem Sieg übernahm sie die 31-Jährige auch Führung im Gesamtweltcup von ihrer Landsfrau Shiffrin, die auf Rang 15 kam. Bei ihrem ersten Weltcup-Speedrennen in ihrer Karriere deutete die Technik-Queen aber an, dass mit ihr in Zukunft auch im Super G zu rechnen sein wird.

18. Erfolg in "Lake Lindsey"

Für Vonn, Abfahrts-Olympiasiegerin von 2010, war der erwartete Triumph im Super-G ihr 18. Erfolg in "Lake Lindsey". Nummer 17 hatte sie am Samstag vor Fabienne Suter aus der Schweiz (+1,05 Sekunden) gefeiert - und ihrer Schwester Karin zu deren 27. Geburtstag "geschenkt".

Dabei hatte Vonn nach einem Knöchelbruch im Sommer eine komplizierte Vorbereitung. "Ich bin sehr, sehr zufrieden. Es war der perfekte Abschluss eines perfekten Wochenendes", sagte sie am Sonntag.

Für Rebensburg endete das erste Speed-Wochenende des Winters versöhnlich. "Der Super-G war ganz gut, leider habe ich im Mittelteil einen Fehler gehabt und da ein bisschen Zeit und Speed liegen lassen", sagte die Riesenslalom-Olympiasiegerin von 2010, "ich denke aber, es geht in die richtige Richtung. Ich habe Lunte gerochen." Von Vonn könne sich "jede eine Scheibe abschneiden", betonte Rebensburg, "ich hoffe, dass ich mir die größte Scheibe abschneiden kann."

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