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Audi FIS Alpine Ski World Cup - Men's Super G
Ted Ligety fungiert als Aktivensprecher © Getty Images

Olympiasieger Ted Ligety übt nach dem schweren Sturz von Matthias Mayer Kritik an der Einführung des Airbags. Die Sportler würden als Versuchskaninchen benutzt.

Ski-Olympiasieger und -Weltmeister Ted Ligety (USA) hat nach dem schweren Sturz von Matthias Mayer (Österreich) heftige Kriktik an der neuen aufblasbaren Schutz-Weste für die Ski-Rennläufer erhoben.

"Unglücklicherweise" würden die Sportler als "crash test dummies" genutzt, um mit einem "nicht erprobten Airbag-System experimentieren zu können", schrieb er auf seiner Facebook-Seite. 

Ligety, der als Aktivensprecher im Weltcup fungiert, forderte eine Untersuchung des Vorfalls. "Nach meinem Kenntnisstand war dies der erste richtige Crash mit diesem Airbag", dieser habe die "schlimmste Rückenverletzung in mehr als einem Jahrzehnt" zur Folge gehabt. Für ihn sehe es so aus, als habe der Airbag wie ein Hebel auf den Rücken von Mayer gewirkt, ergänzte der Amerikaner.

Abfahrts-Olympiasieger Mayer war am Samstag beim Rennen in Gröden an einer Kante ausgehoben worden und mit voller Wucht rücklings auf die harte Piste geprallt. Er erlitt Frakturen des sechsten und siebten Brustwirbels und fällt für den Rest der Saison aus. 

"Zum Glück habe ich den Airbag angehabt, der ist in der Luft aufgegangen. Das war in dem Fall sicherlich eine gute Lösung", wird der 25-Jährige in einer Stellungnahme des Österreichischen Ski-Verbandes (ÖSV) zitiert.

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