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Josef Ferstl verletzte sich schwer
Josef Ferstl verletzte sich schwer © Getty Images

Der deutsche Alpindirektor Wolfgang Maier hat mit großer Ernüchterung auf den langfristigen Ausfall von Abfahrtsläufer Josef Ferstl reagiert.

"Es ist extrem bitter, wir haben gerade nach Gröden gedacht, dass wir wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben", sagte er am Rande des Weltcup-Riesenslaloms der Frauen im österreichischen Lienz zum Kreuzbandriss des 26-Jährigen.

Ferstl war am Sonntag im Training zur Weltcup-Abfahrt am Dienstag im italienischen Santa Caterina gestützt und hatte sich dabei schwer verletzt.

Am Montagmorgen um halb neun wurde der beste deutsche Abfahrer in München operiert.

Ferstl hatte zuletzt in Gröden sein bestes Resultat überhaupt in einem Super-G erzielt (17.) und als Zehnter in der Abfahrt das dritte Top-Ten-Ergebnis seiner Karriere eingefahren.

Das kleine Männer-Abfahrtsteam, das mit Blick auf die Olympischen Spiele 2018 konkurrenzfähig werden soll, muss nach dem Ausfall von Tobias Stechert im vergangenen Januar bereits den zweiten schweren Rückschlag verkraften.

"Es passiert uns jetzt schon zum wiederholten Male, dass sich einer schwer verletzt, als wir gerade gedacht hatten, wir könnten ihn in der Weltspitze etablieren", sagte Maier.

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