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Aleksander Aamodt Kilde gewann die Abfahrt von Garmisch
Aleksander Aamodt Kilde gewann die Abfahrt von Garmisch © Getty Images

Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen gewinnt überraschen eine verrückte Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen. Andreas Sander fährt sein bisher bestes Ergebnis ein.

Ski-Rennläufer Andreas Sander hat mit Platz sieben bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen sein bestes Weltcup-Ergebnis eingefahren.

Der 26-Jährige Westfale lag nach einer ordentlichen Fahrt auf der anspruchsvollen Kandahar 0,69 Sekunden hinter Überraschungssieger Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen.

Im Ziel war Sander zunächst etwas enttäuscht.  "Ich habe mir ein bisschen was anderes vorgenommen", sagte er in der ARD, weil er befürchtete, noch aus den Top 10 herauszufallen.

Besser als Zehnter war der Ennepetaler im Weltcup zuvor nie. Weil die Favoriten mit teilweise schlechter Bodensicht zu kämpfen hatten, reichte es für Sander aber zu einer Top-Platzierung.

Besser war ein Deutscher bei einer Weltcup-Abfahrt zuletzt Ende November 2012, als Tobias Stechert in Lake Louise/Kanada Fünfter wurde.

Aamodt Kilde, als Dritter beim Super-G in Gröden kurz vor Weihnachten erst einmal auf dem Podium, schockte die Konkurrenz mit Nummer 30.

Der 23-Jährige verwies den ebenfalls überraschend starken Bostjan Kline (Slowenien/0,22 Sekunden zurück) auf Platz zwei.

Dritter wurde Beat Feuz aus der Schweiz (+0,24). Super-G-Weltmeister Hannes Reichelt aus Österreich schied ebenso aus wie Erik Guay (Kanada), der Abfahrtschampion der WM 2011 in Garmisch.

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