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Marcel Hirscher regt ein Umdenken an © Getty Images

Der österreichische Ski-Superstar Marcel Hirscher hat sich nach den Stürzen bei der Weltcup-Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel kritisch über das Rennen geäußert. "Es ist momentan der Punkt, wo man sich Gedanken machen muss, was ist möglich und was ist schaffbar und was ist fahrbar und was ist zu gefährlich", sagte er im Österreichischen Fernsehen.

Bei der Abfahrt am Samstag hatten der Norweger Aksel Lund Svindal (Kreuzbandriss) sowie Hirschers Landsleute Hannes Reichelt (Knochenstauchung) und Georg Streitberger (Kreuzbandriss) nach Stürzen an der gleichen Stelle schwere Verletzungen erlitten.

Das Rennen wurde schließlich wegen schlechter Sicht nach 30 Startern abgebrochen.

"Ich bin mir bewusst, dass das ein schmaler Grat ist zwischen Show und zu gefährlich", sagte Hirscher zu den Entscheidungen der Rennjury um die FIS-Renndirektoren Markus Waldner und Hannes Trinkl.

"Es ist sicherlich der schwierigste Job zu entscheiden, ob was sicher ist und fahrbar oder nicht."

Seinen bisherigen Rivalen im Kampf um den Gesamtweltcup lobte Hirscher in den höchsten Tönen.

Er wolle Svindal alles Gute wünschen, sagte der österreichische Slalom- und Riesenslalom-Spazialist und betonte: "Es war einfach ein Genuss, ihm zuzuschauen. Das war der beste Aksel den ich je gesehen habe bis zum heutigen Tag."

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