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SKI-OLY-2014-ALPINE-GIANTSLALOM-WOMEN
Vanessa Mae trat in Sotschi unter dem Nachnamen ihres Vaters, Vanakorn, an © Getty Images

Vanessa Mae sieht durch die Sperre durch den Internationalen Ski-Verband ihren Ruf beeinträchtigt. Gegen die FIS erwägt die Olympia-Teilnehmerin eine Klage.

Vanessa Mae hat heftige Vorwürfe gegen den Internationalen Ski-Verband FIS erhoben.

Die Star-Geigerin, die nach ihrem umstrittenen Start bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 für vier Jahre gesperrt worden war, wirft dem Verband vor, ihren Ruf verletzt zu haben.

Der hatte die Sperre damit begründet, dass Mae sich ihre Olympia-Teilnahme mit unlauteren Mitteln erschlichen habe.

"Die FIS hat mich als Betrügerin gebrandmarkt. Sie hat mich verspottet", sagte die 37-Jährige im Interview mit dem Spiegel. Zudem habe sie der Prozess rund 200 000 Schweizer Franken gekostet.

"Die FIS hat nicht erwartet, dass ich mich wehre. Und als klar war, dass ich vor den CAS ziehe, wurde es richtig hässlich", sagte Mae weiter und warf dem Verband vor, sich "Zeugenaussagen zurechtgebogen" zu haben. Sie erwägt rechtliche Schritte gegen die FIS.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hob die Sperre im vorigen Juni auf, bezeichnete Maes Start in Sotschi jedoch auch als unzulässig.

Mae war bei dem Rennen im Riesenslalom vor knapp zwei Jahren 67. und damit Letzte geworden.

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