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Anna Fenninger gewann 2014 bei den Olympischen Spielen in Sotschi den Super-G © Getty Images

Anna Fenninger spricht im österreichischen Fernsehen über die Zeit nach ihrem schweren Sturz. Angesichts der vielen schweren Verletzungen sieht sie die FIS gefordert.

Österreichs Skistar Anna Fenninger hat nach ihrer schweren Verletzung über das Karriereende nachgedacht.

"Ja, es hat Momente gegeben, in denen ich mir gedacht hab: So das war's jetzt. Nach der ersten Diagnose dachte ich: Das wird nicht mehr. Mit den Schmerzen, war ich nicht bereit zu sagen: Das gehe ich an", sagte Fenninger bei Servus TV.

Im Oktober hatte sich die Olympiasiegerin bei einem Sturz in Sölden unter anderem das Kreuzband im rechten Knie gerissen und die aktuelle Weltcup-Saison abschreiben müssen.

Der inzwischen beigelegte Streit mit dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) um ihren deutschen Manager habe bei dem Sturz aber keine Rolle gespielt.

"Natürlich hat sich bei mir einiges abgespielt, aber ich habe mich zu dem Zeitpunkt zu 100 Prozent auf den Sport konzentriert, bei mir war es einfach nur Pech", sagte Fenninger.

Inzwischen ist die 26-Jährige aber wieder zuversichtlich und will 2016/17 neu angreifen: "Mein Ziel ist, dass ich im August wieder Skifahre. Im Moment bin ich im Plan."

Trotzdem sieht auch Fenninger die vielen Verletzungen im Alpinzirkus mit Besorgnis. "Es liegt nicht immer nur am Material, da spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Wir Athleten werden aber nicht nach unserer Meinung gefragt. Die FIS (Ski-Weltverband, Anm. der Red.) sollte mit den Sportlern reden", forderte Fenninger.

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