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Lindsey Vonn zog sich im Training einen Bruch des rechten Oberarms zu © Getty Images/twitter.com/lindseyvonn

Lindsey Vonn präsentiert nach ihrem schweren Trainingssturz ihre Operationsnarbe. Eine Kollegin glaubt trotz der Verletzung an ein baldiges Comeback der US-Amerikanerin.

Die Folgen ihres schweren Sturzes sind noch deutlich sichtbar, dennoch wird bereits über eine Rückkehr von Lindsey Vonn auf die Skipiste spekuliert.

US-Teamkollegin Mikaela Shiffrin traut Vonn tatsächlich einen Start bei der nächsten Abfahrt im kanadischen Lake Louise am 2. Dezember zu.

"Schmerzen alleine werden Lindsey nicht stoppen", sagte Slalom-Queen Shiffrin nach ihrem Sieg in Levi am Wochenende und fügte mit einem Augenzwinkern an: "Sie hat ja jetzt einen Stahlarm und braucht nicht einmal einen speziellen Schutz."

Vonn hatte sich im Training am vergangenen Donnerstag einen Bruch des rechten Oberarms zugezogen. Auf Twitter postete sie ein Foto der Operationsnarbe und schrieb dazu: "Ich brauche viel Kakaobutter, um über die Narbe hinweg zu kommen."

Die Verletzung hielt sie allerdings nicht davon ab, bereits wieder erste Einheiten auf dem Hometrainer zu absolvieren.

"Lindsey hat schon mehrfach bewiesen, dass sie nach solchen Rückschlägen zu großen Comebacks fähig ist. Mich würde nicht überraschen, wenn sie nach der Rückkehr bei der WM in St. Moritz auch gleich wieder Gold holt", sagte Rainer Salzgeber, Rennchef von Vonns Ausrüster. Voraussetzung sei allerdings die Freigabe durch die Ärzte.

Vonn könnte in dieser Saison den Rekord von Ingemar Stenmark von 86 Weltcupsiegen knacken. Die vierfache Gesamtsiegerin steht aktuell bei 76 Erfolgen. "Sie will diesen Rekord unbedingt, das hat sie ganz klar gemacht", sagte Shiffrin.

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