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Felix Neureuther ist sauer auf die Veranstalter der Ski-WM © Getty Images

Nach der Beinahe-Katastrophe durch eine abstürzende Kamera beim WM-Riesenslalom kritisiert Felix Neureuther die Veranstalter scharf.

Felix Neureuther hat die Veranstalter der Ski-WM in St. Moritz nach dem Absturz einer Kamera im Zielraum scharf kritisiert.

"Da muss man sich schon die Sinnfrage stellen. Nicht auszumalen, was hätte passieren können. Die Schweizer zicken bei jedem km/h rum, das man zu schnell fährt, und cashen da ab. Und dann – Entschuldigung – sind sie zu deppert, um da hoch genug zu fliegen", polterte Neureuther im ORF.

Zwischen den beiden Riesenslalom-Läufen am Freitag hatte das Schweizer Militär für eine Flugshow geprobt. Dabei riss einer der Flieger das Seil einer Kamera im Zielbereich ab.

Die Kamera krachte in den Zielraum und das Seil schnalzte in Richtung des Sesselliftes, in dem Neureuther & Co. zur Streckenbesichtigung fuhren. Der Lift musste gestoppt werden und der Start des zweiten Durchgangs verschob sich um 15 Minuten.

Ski-WM Flugshow Seilbahnkamera
Ein Flieger riss das Seil einer Kamera im Zielraum ab © dpa Picture Alliance

Das deutsche Slalom-Ass hatte nicht nur Sorge um seine Gesundheit: "Meine Eltern sind hier unten und man macht sich natürlich Sorgen. Das gehört nicht zum Skirennen dazu."

Neureuther ist ohnehin nicht gut auf die Schweizer zu sprechen. Als er in den vergangenen Tagen seine Akkreditierung vergessen hatte und zum Trainieren den Lift benutzen wollte, verweigerte man ihm den Zutritt. Neureuther musste sich einen Tagesskipass kaufen.

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