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Lindsey Vonn sorgte in Lake Louise für einen Schockmoment
Lindsey Vonn sorgte in Lake Louise für einen Schockmoment © Getty Images

Lindsey Vonn sorgt in Lake Louise für einen Schockmoment. Bei der Abfahrt rast sie in den Fangzaun. Eine Außenseiterin aus Österreich gewinnt.

Viktoria Rebensburg hat bei der ersten Weltcup-Abfahrt des olympischen Winters ihre überragende Form nicht bestätigen können. Im kanadischen Lake Louise belegte die 28-Jährige nach ihren Siegen in den ersten beiden Riesenslaloms der Saison aber immerhin Rang sieben.

Schnellste bei teilweise starkem Schneefall war Cornelia Hütter (Österreich), die den zweiten Weltcup-Sieg ihrer Karriere feierte. Sie siegte vor Tina Weirather (Liechtenstein/+0,09 Sekunden) und der überraschend starken Mikaela Shiffrin (USA/+0,30). Rebensburg hatte mit Startnummer drei zunächst die Führung übernommen, wurde dann allerdings durchgereicht (DATENCENTER: Der Gesamtweltcupstand).

Kira Weidle belegte Rang 23, ebenfalls noch Weltcuppunkte holte Michaela Wenig auf Platz 27. Meike Pfister schloss ihr drittes Weltcup-Rennen auf Position 34 ab.

Vonn fliegt spektakulär ab

Für bange Minuten sorgte Superstar Lindsey Vonn: Die Amerikanerin, die mit Bestzeit unterwegs war, stürzte etwa 15 Fahrsekunden vor der Zieldurchfahrt spektakulär in die Fangzäune. Zuvor hatte sie sich das mehrfach operierte rechte Knie verdreht. Nachdem sie aus den Netzen befreit war, konnte sie selbst auf den Skiern ins Ziel fahren.

Später gab die 33-Jährige via Twitter Entwarnung und kündigte an, am Samstag in der zweiten Abfahrt erneut an den Start gehen zu wollen.

"Mir wird morgen einiges wehtun. Aber das wird mich nicht vom Skifahren aufhalten", schrieb Vonn.

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