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Denise Herrmann belegte den 43. Platz © Getty Images

Die deutschen Topsprinterinnen Denise Herrmann und Hanna Kolb haben beim Skilanglauf-Weltcup im schwedischen Östersund die Generalprobe für die am Mittwoch beginnende WM gründlich verpatzt.

Herrmann belegte in der Qualifikation zum Klassik-Sprint nur den 43. Platz und verpasste damit den Viertelfinal-Einzug deutlich.

Kolb landete sogar nur auf Platz 53 unter 64 Starterinnen.

Als einzige DSV-Läuferinnen erreichten Sandra Ringwald und Stefanie Böhler das Viertelfinale, schieden dort aber aus. Nicht zu schlagen war einmal mehr Norwegens Superstar Marit Björgen, die ihren 90. Weltcupsieg feierte.

Zweite wurde Olympiasiegerin Maiken Caspersen Falla (Norwegen) vor Stina Nilsson (Schweden).

Bei den Männer feierte der Norweger Finn Haagen Krogh seinen zweiten Saisonsieg und verwies den Kanadier Alex Harvey sowie Tomo Andre Bakken (Norwegen) auf die Plätze.

Die Staffel-Olympiadritte Herrmann, die im Vorjahr sechsmal unter die besten Drei gesprintet und nie in der Qualifikation gescheitert war, muss weiter auf ihren ersten Podestplatz der WM-Saison warten, scheiterte bereits zum dritten Mal in der Quali und erreichte bei sieben Wettkämpfen nur einmal das Finale der besten Sechs.

Die fünf deutschen Männer schieden allesamt in der Qualifikation aus, bester war Sebastian Eisenlauer auf Platz 33. Hoffnungsträger Tim Tscharnke, in dieser Saison Massenstart-Sieger in Val di Fiemme, kam auf Rang 41. Völlig außer Form ist weiterhin Sprint-Spezialist Josef Wenzl.

Der 30-Jährige, in der Vorsaison zeitweise Weltcup-Führender, kam nicht über den 51. Platz hinaus.

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