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SKI-NORDIC-WORLD
Petter Northug hat seine Differenzen mit dem norwegischen Verband beigelegt © Getty Images

Skilanglauf-Superstar Petter Northug und der norwegische Verband haben ihren Machtkampf um private Sponsoren beendet. Der Rekordweltmeister einigte sich mit der NSF auf einen Dreijahresvertrag und kehrt damit ins Nationalteam zurück. Dies gab der 29-Jährige am Sonntag in einem auf dem Fachportal langrenn.com veröffentlichten Statement bekannt.  

"Diese Übereinkunft gibt mir die sportliche Freiheit, die ich brauche, um mehr Rennen und Goldmedaillen für Norwegen zu gewinnen", sagte Northug, der im September zunächst eine Verbandsfrist hatte ablaufen lassen. Der NSF gab daraufhin am Montag bekannt, dass Northug damit nicht im Weltcup laufen dürfe.

"Kein Athlet darf berufen werden, der sich nicht einer Vereinbarung mit Norges Skiforbund unterstellt", hieß es: "Petter Northug wollte keine Einigung für die kommende Weltcup-Saison unterzeichnen, dies bedauern wir sehr." Eine Weltmeisterschaft steht erst wieder 2017 an, ein Jahr später sind Olympische Spiele. Ohne eine Einigung wäre Northug auch dort nicht startberechtigt gewesen.

Northug hatte vom Verband verlangt, zumindest abseits von Weltcuprennen den Schriftzug seines Hauptsponsors, einer großen Supermarktkette, zu tragen. Der NSF bestand hingegen auf eine ganzjährige Unterwerfung unter seine Regeln. 

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