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Richard Freitag ist in Klingenthal als einer von sieben DSV-Adlern am Start

Am Wochenende beginnt für die Skispringer mit dem Weltcup in Klingenthal der WM-Winter.

Die DSV-Adler um Severin Freund gelten als chancenreich, müssen sich aber mit den Topstars Kamil Stoch, Peter Prevc und Gregor Schlierenzauer auseinandersetzen.

SPORT1 hat alle wichtigen Informationen zur Skispringen-Saison im Überblick:

Was liegt an?

Ein langer Winter mit Vierschanzentournee und der WM in Falun. Und natürlich dem Weltcup: 32 Einzel-Springen an 21 Orten stehen auf dem Programm, darunter Klingenthal (22./23.11.), Oberstdorf (28. 12.), Garmisch-Partenkirchen (1.1.) und Willingen (30.1. bis 1.2.) als deutsche Stationen.

Warum startet die Saison erneut in Deutschland?

Im finnischen Kuusamo gab es in den vergangenen Jahren zwar viel Schnee, aber wenig Zuschauer. Der Auftakt in Sachsen konnte im vergangenen Jahr durchaus überzeugen, trotz Problemen mit dem Wind.

Was können die Deutschen?

In Klingenthal sind sieben am Start: Severin Freund, Andreas Wellinger, Andreas Wank, Michael Neumayer, Marinus Kraus, Markus Eisenbichler und Richard Freitag. Gerade Freund gehört nach seinenen Triumphen mit dem Team bei Olympia und bei der Skiflug-WM zu den Favoriten auf den Sieg im Gesamtweltcup. Tagessiege sind aber auch Freitag zuzutrauen.

Wer ist Favorit?

Gregor Schlierenzauer ist es diesmal nicht. Der 24 Jahre alte Österreicher hat ein ganz schwaches Jahr hinter sich, will aber mit dem neuen Trainer Heinz Kuttin angreifen. Die großen Sieganwärter sind jene, die im Vorjahr vorne lagen: Der polnische Olympiasieger Kamil Stoch, der Slowene Peter Prevc - und Freund.

Schlägt Österreich zurück?

Der vergangene Winter war für die Skisprung-Nation Nummer eins ein komplettes Desaster. Gregor Schlierenzauer war als Sechster der Bestplatzierte im Weltcup - schlechter waren die Austria-Adler zuletzt vor 15 Jahren. Auch nach dem Rücktritt von Thomas Morgenstern haben die Österreicher aber eine Menge Siegpotenzial - und in Schlierenzauer, Thomas Diethart, Wolfgang Loitzl und Andreas Kofler allein vier Vierschanzentournee-Sieger im Team.

Was ist neu?

Die Sicherheits-Standards sind überarbeitet worden, nicht zuletzt wegen der beiden schlimmen Stürze des Österreichers Morgenstern. Wenn gewünscht, wird mit modifizierter Bindung und mit Rücken-Protektoren gesprungen. Ein neuer Wettkampf-Modus mit vier Gruppen mit je zwölf Teilnehmern konnte sich jedoch im Sommer nicht durchsetzen.

SPORT1 berichtet vom Weltcup-Auftakt auf SPORT1.de und in der SPORT1 App.

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