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Der Wind macht den Skispringern in Kuusamo einen Strich durch die Rechnung
Das Training musste vorzeitig abgebrochen werden © Getty Images

Ohne einen Wettbewerb geht der Skisprung-Weltcup in Kuusamo zu Ende. Nach dem abgesagten Springen am Freitag fällt auch der Wettkampf am Samstag dem Wind zum Opfer.

Wind und Wetter haben am Samstag zu einem Abbruch des Skisprung-Weltcups im finnischen Kuusamo geführt.Wegen heftiger Böen und Problemen mit der Anlaufspur wurde der Wettbewerb nach 43 von 70 Athleten und insgesamt zwei Stunden im ersten Durchgang gestoppt. Andreas Kofler (Österreich) und der Kasache Marat Schaparow hatten zuvor nur mit Mühe einen Sturz verhindert.

"Es ist wichtig für alle, hier einen sicheren Wettkampf zu haben. Die Jury musste brutal konzentriert arbeiten", sagte Bundestrainer Werner Schuster in der ARD und sprach von "relativ extremen Bedingungen".

Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag Andreas Wank in Führung. Das Springen wird allerdings nicht gewertet, dazu hätte zumindest ein Durchgang beendet werden müssen.

Bereits am Freitag war der Weltcup vom Winde verweht worden, auch die geplante Wiederholung am Samstagmittag fiel dem Wetter zum Opfer. Ein Wochenende ohne jeden Wettbewerb hatte es zuletzt im Dezember 2010 im tschechischen Harrachov gegeben.

Probleme mit der Witterung sind in Kuusamo ein bekanntes Problem. Schon 2004, 2005, 2006, 2008 und 2013 war es zur Absage mindestens eines Wettbewerbs gekommen.

Am frühen Samstag hatten auch die nordischen Kombinierer um Olympiasieger Eric Frenzel unter den Wetterkapriolen zu leiden. Der Weltcup-Start musste nach mehreren Verschiebungen abgesagt werden. Ob der für Sonntag geplante Wettkampf (9.00/13.00) stattfinden kann, ist noch offen.

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