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Carina Vogt
Carina Vogt landete in Lillehammer auf Rang 15 © Getty Images

Die Weltmeisterin vergeigt wie schon im Vorjahr den Weltcupstart und hadert mit ihrer Leistung. Die beste Deutsche landet in den Top Ten. Eine Japanerin siegt.

Skisprung-Weltmeisterin Carina Vogt hat den Weltcupstart im norwegischen Lillehammer wie schon vor einem Jahr gründlich verpatzt.

Beim überlegenen Sieg der Japanerin Sara Takanashi musste sich die Olympiasiegerin aus Degenfeld mit dem 15. Rang begnügen. Beste DSV-Starterin war die deutsche Meisterin Juliane Seyfarth (Ruhla) als Neunte.

"Das war nicht der erwünschte Einstieg. Mir fehlt noch ein wenig das Selbstvertrauen", sagte Vogt, die vergangene Saison sogar nur auf Rang 19 gelandet war, in der ARD.

Die 23-Jährige sprang auf 85 und 90,5 Meter und lag mit 209,1 Punkten deutlich hinter der überragenden Takanashi (251,7). Die 19-Jährige feierte im 61. Wettbewerb der Weltcup-Geschichte bereits ihren 31. Sieg.

"Ich habe den Sieg nicht erwartet, aber es war mein Ziel", sagte Takanashi, die mit 95,5 und 97,5 m in beiden Durchgängen den besten Sprung zeigte.

Auf Platz zwei erreichte die Slowenin Maja Vtic (240,2) das beste Resultat ihrer Karriere, Dritte wurde Lokalmatadorin Maren Lundby aus Norwegen (233,6).

Ebenfalls Weltcup-Punkte sammelten Svenja Würth (Baiersbronn), Anna Rupprecht (Degenfeld), Katharina Althaus (Oberstdorf) und Gianina Ernst (Oberstdorf) auf den Rängen 22, 24, 25 und 28. "Ich bin mit dem Wochenende nicht so zufrieden, da ich deutlich mehr hätte zeigen können", sagt Ernst, die 2013 in Lillehammer mit erst 14 Jahren überraschend Zweite geworden war.

Weiter geht es für Vogt und Co. am kommenden Wochenende mit zwei Einzel-Wettbewerben im russischen Nischni Tagil. "Es fehlt noch ein bisschen die Konstanz in den Sprüngen. Aber die Saison ist noch jung. Ich kann noch zeigen, was ich drauf habe", sagte Vogt.

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