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Severin Freund
Severin Freund feiert seinen 20. Weltcup-Sieg © Getty Images

Severin Freund setzt sich bei der Weltcup-Premiere in Nischni Tagil durch. Der Weltmeister distanziert die Konkurrenz trotz schlechter Wetterverhätlnisse deutlich.

Weltmeister Severin Freund hat das erste Weltcup-Springen im russischen Nischni Tagil gewonnen und damit seinen 20. Karriere-Sieg gefeiert.

Bei anspruchsvollen und wechselnden Windverhältnissen setzte sich der 27-Jährige aus Rastbüchl nach Sprüngen auf 132,0 und 134,0 m mit 260,0 Punkten deutlich vor dem Slowenen Peter Prevc (248,5) durch.

Mit seinem zweiten Saisonsieg verteidigte Freund auch die Führung im Gesamtweltcup erfolgreich.

"Das ist einfach genial gelaufen", sagte Freund in der ARD. Trotz der schwierigen Bedingungen zeigte der Niederbayer zwei tadellose Sprünge und wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg.Bei der Weltcup-Premiere im "Kompleks Tramplinow Aist" am Ural hatte Freund ein Springen gewonnen und zudem einen dritten Platz belegt.

Premiere für Hauer

Dritter hinter Freund und Prevc wurde am Samstag der Norweger Joachim Hauer (243,7), der erstmals aufs Podest sprang. Die Norge-Athleten glänzten mit fünf Springern unter den besten Acht.

Wenig Glück mit den Bedingungen hatten die anderen deutschen Springer. Richard Freitag (Aue) kam als zweitbester Deutscher hinter Freund auf Platz elf (217,3). Youngster Andreas Wellinger (Berchtesgaden), der im ersten Durchgang denkbar schlechten Wind erwischt hatte, verbesserte sich mit einem starken zweiten Sprung noch von Platz 20 auf 13 (214,7 Punkte).

Weltcup-Zähler gab es noch für Andreas Wank (Hinterzarten), der nach einem schwachen zweiten Versuch von Rang 17. auf 24 (199,9) abrutschte, sowie Marinus Kraus (Oberaudorf) als 26. (192,0) und Stephan Leyhe (Willingen) als 27. (192,0).

Nach den chaotischen Wind-Weltcups in Kuusamo, als keines der beiden Springen ausgetragen werden konnte, und Lillehammer, als der erste Wettkampf nach einem Durchgang abgebrochen wurde, herrschten in Nischni Tagil zwar schwierige und für manche Springer fast schon unfaire Bedingungen, der Wettbewerb ging allerdings ohne allzu lange Unterbrechungen über die Bühne. 

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