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Severin Freund zeigte den weitesten Flug des deutschen Teams
Severin Freund zeigte den weitesten Flug des deutschen Teams © Getty Images

Neben Severin Freund bestehen auch alle anderen deutschen Springer die Qualifikation Skiflug-WM am Kulm. Tournee-Sieger Peter Prevc präsentiert sich in Topform.

Angeführt von Severin Freund gehen am Freitag alle fünf DSV-Adler bei der Skiflug-WM am Kulm an den Start.

Neben dem gesetzten Trio aus Titelverteidiger Freund, Richard Freitag und Andreas Wellinger überstanden auch Andreas Wank und Stephan Leyhe die Qualifikation in Bad Mitterndorf/Österreich.

Freund zeigte in der Qualifikation mit 206,5 m den weitesten Flug des deutschen Teams, der Niederbayer lag damit auch vor seinem Dauer-Rivalen Peter Prevc (188,5 m).

Der slowenische Gewinner der Vierschanzentournee hatte zuvor allerdings beide Trainingsdurchgänge gewonnen und dort mit 235,5 m auch den weitesten Sprung des Tages gezeigt.

Viel Glück hatte Leyhe, der in der Luft nur mit Mühe einen Sturz verhinderte und mit 137,5 m soeben den Sprung in den Wettbewerb schaffte.

Auch Wellinger (166,0 m) wackelte bei wechselhaften Bedingungen kurz nach dem Absprung. Überraschend ausgeschieden ist der polnische Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch (Polen/134,5 m).

Prevc hatte am Vormittag mit Flügen auf 225,0 und 235,5 m beide Trainingsdurchgänge gewonnen, im zweiten Sprung blieb er nur zwei Meter unter Freunds Schanzenrekord aus dem Vorjahr.

Der Niederbayer belegte im Training die Ränge acht und vier.

Überschattet worden war die WM schon am Mittwoch von einem schweren Sturz des Österreichers Lukas Müller. Bei dem 23-Jährigen hatte sich kurz vor der Landung der linke Ski gelöst, nach dem Sturz wurde Müller auf die Intensivstation gebracht.

"Er hat eine Fraktur im unteren Halswirbelbereich erlitten. Sein Zustand ist stabil, er ist bei Bewusstsein", sagte Österreichs Teamarzt Jürgen Barthofer.

Die Titelkämpfe beginnen am Freitag mit den ersten zwei von insgesamt vier Durchgängen.

Die Entscheidung fällt am Samstag, am Sonntag folgt zudem der Teamwettbewerb.

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