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Martin Schmitt wird vorerst nicht als Trainer für den DSV arbeiten
Martin Schmitt wird vorerst nicht als Trainer für den DSV arbeiten © Getty Images

Der ehemalige Weltmeister kann sich eine Tätigkeit als Verbandscoach durchaus vorstellen, hat aus beruflichen Gründen aktuell aber keine Zeit dafür.

Martin Schmitt wird zumindest in absehbarer Zeit nicht als Trainer für den Deutschen Skiverband (DSV) arbeiten.

Nachdem Bundestrainer Werner Schuster erklärt hatte, den ehemaligen Weltmeister einbinden zu wollen, reagierte dieser nun mit einer Absage - wenn auch nicht mit einer endgültigen.

"Grundsätzlich und langfristig kann ich mir schon vorstellen, als Trainer zu arbeiten. Ich habe die Trainerausbildung, von daher wären die Voraussetzungen da", sagte Schmitt auf dem SpoBis: "Momentan ist es aber ein zeitliches Problem. Ich könnte der Sache nicht gerecht werden."

Im September hatte der 37-Jährige gemeinsam mit dem viermaligen Olympiasieger Simon Ammann (Schweiz) eine Agentur für Sportmarketing und Athletenmanagement gegründet.

"Es läuft gut, aber gerade zum Start bindet es viele zeitliche Kapazitäten", erläuterte er: "Es ist wichtig für mich, ich will mir da etwas aufbauen."

Mit seiner Agentur betreut er auch den deutschen Spitzenspringer Severin Freund.

Mit dessen Leistungen in dieser Saison ist Schmitt "sehr zufrieden. Er hat eine tolle Saison und eine tolle Tournee gezeigt. Dass Peter Prevc in diesem Jahr besser war, damit muss man leben. Aber Severin wird alles dran setzen, dass er auch in diese Form kommt. Er kann schon zu Peter aufschließen. In jedem Fall sind diese beiden momentan die beiden Skispringer schlechthin."

Ein Sieg bei der Vierschanzen-Tournee - Deutschland wartet seit Sven Hannawalds Triumph von 2002 auf einen Erfolg - "ist aber schwer zu planen", sagte Schmitt und ergänzte schmunzelnd: "Ich spreche da aus Erfahrung. Aber die Voraussetzungen für Severin, das irgendwann zu schaffen, sind da. Er wird sich akribisch vorbereiten und versuchen, sich in jedem Teil zu verbessern."

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