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Severin Freund
Severin Freund gewann in der vergangenen Saison den Gesamtweltcup © Getty Images

Die Chance ist minimal, der lädierte Körper schmerzt, begraben hat Severin Freund seinen Tournee-Traum aber noch nicht.

"Ich werde angreifen, auch wenn der Rückstand sehr, sehr groß ist", sagt der Skisprung-Weltmeister vor dem Finale der 64. Vierschanzentournee in Bischofshofen.

Freund weiß aber auch: Um das Dauer-Duell mit Peter Prevc auch diesmal zu gewinnen, bedarf es am Mittwoch (17.00 im LIVETICKER auf SPORT1.de und in der SPORT1 App) eines kleinen Wunders.

Umgerechnet elf Meter muss Freund aufholen, angesichts der Topform von Prevc eine kleine Welt. Im K.o.-Duell trifft er auf Kenneth Gangnes, der am Dienstag mit 143,5 Metern einen inoffiziellen Schanzenrekord aufgestellt hat.

Zudem musste Freund am Dienstag aufgrund der Sturzfolgen von Innsbruck auf Training und Qualifikation verzichten, ihm fehlt damit Praxis auf der anspruchsvollen Schanze.

"Es muss schon etwas Unvorhergesehenes passieren", sagt Freund. Heißt: Der Slowene muss Nerven zeigen. Möglich ist das, schon in Innsbruck war Prevc zumindest in der Probe bei seinem "Hüpfer" der Druck anzumerken.

"Ich war wirklich sehr nervös. Ein Fehler, und ganz schnell ist alles vorbei", sagte er und wollte von einer Vorentscheidung nichts wissen. In der Qualifikation von Bischofshofen indes zeigte Prevc keine Schwäche und wurde Zweiter hinter dem Gesamtdritten Kenneth Gangnes (Norwegen).

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