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Severin Freund zeigte den weitesten Flug des deutschen Teams
Severin Freund wurde Zweiter bei der Vierschanzentournee © Getty Images

Severin Freund trotzt in Willingen den Blessuren aus der Vierschanzentournee. Auch die anderen Deutschen überzeugen. Tourneesieger Peter Prevc gönnt sich eine Auszeit.

Weltmeister Severin Freund wird das deutsche Team beim Mannschafts-Springen in Willingen am Samstag (18.00 Uhr im LIVETICKER) anführen.

"Trotz der derzeit großen Belastungen ist es überhaupt keine Option, ihn herauszunehmen", sagte Bundestrainer Werner Schuster am Freitag: "Es geht für uns ja auch um die Nationenwertung, zudem springt Severin sehr gerne auf dieser Schanze."

Freund, Zweiter der Tournee hinter dem Slowenen Peter Prevc, hatte sich beim Springen in Innsbruck am vergangenen Sonntag leichte Sturzverletzungen zugezogen. In der Qualifikation für das Einzelspringen in Willingen machte Freund am Freitagabend einen ganz starken Eindruck.

Während sich Prevc eine Ruhepause gönnte und auf beide Trainingssprünge sowie den Qualifikations-Durchgang verzichtete, kam der 27 Jahre alte Freund auf die Bestweite von 140,5 m.

Die wie Freund bereits für den Wettbewerb am Sonntag (15.45 Uhr) vorqualifizierten Richard Freitag und Andreas Wellinger überzeugten ebenfalls. Freitag, der im Training mit 147,5 m den weitesten Satz des Tages gestanden hatte, kam in der Qualifikationsrunde auf 134,0 m, Wellinger sprang einen halben Meter weiter.

Souverän die Qualifikation für Sonntag erledigte Team-Olympiasieger Andreas Wank, auf Platz zehn mit 131,0 m bester Deutscher unter den nicht gesetzten Springern. Freitag, Wellinger und Wank wurden nach dem Quali-Durchgang neben Freund für den Team-Wettbewerb nominiert.

Die Vorausscheidung für den Einzel-Wettkampf überstanden zudem der Willinger Lokalmatador Stephan Leyhe (128,5) sowie Karl Geiger (128,0) und Michael Neumayer (124,0) überstanden problemlos. Da nur 56 Springer gemeldet waren, schieden lediglich sechs Athleten aus.  

Derweil teilte der Deutsche Skiverband (DSV) mit, dass er sein Aufgebot für die am 15. Januar beginnende Skiflug-WM in Bad Mitterndorf/Österreich frühestens am Dienstag bekannt geben werde.

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