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Lukas Müller stürzte im Januar bei der Skiflug-WM schwer © Imago

Vier Monate nach seinem schweren Sturz am Kulm macht der gelähmte Österreicher Lukas Müller Fortschritte. Ein prominenter Landsmann zeigt sich beeindruckt.

Der nach seinem schweren Sturz im Januar gelähmte österreichische Skispringer Lukas Müller hat Hoffnung, wieder gehen zu können. Gegenüber der Kronen Zeitung erklärte der Kärntner: 

"Mittlerweile kann ich schon kurz stehen, wenn ich mich beidseitig abstütze - cirka zehn bis 30 Sekunden, je nach Tagesverfassung. Schwimmen wird gerade neu erlernt, wobei ich aber noch keine Füße verwenden kann."

Müller hatte bei seinem Sturz beim "Einfliegen" im Vorfeld der Skiflug-WM am Kulm/Österreich schwere Wirbelverletzungen erlitten und ist seitdem inkomplett querschnittsgelähmt. In der Reha machte der 24-Jährige zuletzt regelmäßig kleinere Fortschritte.

Österreichs ehemaliger Skisprung-Star Thomas Morgenstern sagte der Kronen Zeitung: "Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Enthusiasmus und Ehrgeiz Lukas arbeitet und mit welcher positiven Einstellung er die Situation angenommen hat." Exakte Prognosen, ob Müller wieder wird gehen können, sind derzeit nicht möglich.

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