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Kenneth Gangnes springt seit 2005 im Nationalteam der Norweger
Kenneth Gangnes springt seit 2005 im Nationalteam der Norweger © Getty Images

Der norwegische Skispringer Kenneth Gangnes erleidet seinen vierten Kreuzbandriss. Sein Trainer hätte ihm für die bevorstehende Saison viel zugetraut.

Der Norweger Kenneth Gangnes bleibt der Pechvogel unter den Skispringern. Der Dritte der Weltcup-Saison 2015/2016 erlitt am Donnerstag bei einem Sturz in Oslo den vierten Kreuzbandriss seiner Karriere. Der 28-Jährige soll in Kürze operiert werden.

"Ich wusste sofort, was passiert ist. Mein Kopf ist einfach nur leer", sagte Gangnes, der ein Karriereende nicht ausschloss: "Viele fragen sich jetzt wahrscheinlich, ob es mir reicht. Diese Entscheidung werde ich treffen, wenn die Zeit gekommen ist."

Norwegens Cheftrainer Alexander Stöckl sprach von einer "unglaublich traurigen" Nachricht. Gangnes habe im Winter und Sommer hart an seinem Comeback gearbeitet. "Es sah sehr vielversprechend aus", sagte der Österreicher.

Erster Weltcupsieg in Lillehammer

Gangnes hatte im Dezember 2015 in Lillehammer den ersten Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert und anschließend bei der Vierschanzentournee den vierten Platz belegt. Bereits 2010 und 2013 hatte Gangnes einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten, nun ist wie schon 2016 das linke Knie betroffen. 

Zuletzt hatte der deutsche Ex-Weltmeister Severin Freund den zweiten Kreuzbandriss binnen eines Jahres erlitten und wird die gesamte Olympia-Saison verpassen.

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