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Sven Hannawald (r.) war als einer der ersten Gratulanten bei Tourneesieger Kamil Stoch
Sven Hannawald (r.) war als einer der ersten Gratulanten bei Tourneesieger Kamil Stoch © Getty Images

München und Bischofshofen - Sven Hannawald gratuliert Kamil Stoch zu dessen Grand Slam bei der Vierschanzentournee - und freut sich über Zuwachs in seinem exklusiven Klub.

Sven Hannawald hat Kamil Stoch zu dessen historischem Vierfach-Erfolg bei der Vierschanzentournee gratuliert.

Der 43-Jährige, der 2002 als erster und bis zu diesem Jahr einziger Skispringer alle vier Springen bei einer Tournee gewonnen hatte, war schon als einer der ersten Gratulanten im Auslauf zu Stoch geeilt und hatte den Polen zunächst herzlich umarmt, ehe er immer wieder bewundernd mit dem Finger auf ihn zeigte und die Fans zum Applaudieren animierte.

Stoch und Hannawald Arm in Arm

"Das ist ein Moment, den kann man nicht beschreiben. Der gilt natürlich Kamil, aber du siehst, was für ein Druck darauf lastet, wenn du ihn in den Arm nimmst, dass er einfach fix und fertig ist", sagte Hannawald anschließend bei Eurosport: "Ich glaube, er weiß gar nicht, was gerade passiert."

Es sei "unheimlich toll, wie er es durchgezogen hat, obwohl es nach dem ersten Durchgang richtig in die Hose hätte gehen können. Er hat es souverän durchgezogen, sensationell."

Stoch siegte in Bischofshofen letztlich mit 3,2 Punkten Vorsprung vor dem Norweger Anders Fannemel, nachdem er bereits als Führender in den zweiten Durchgang gegangen war. Andreas Wellinger landete weitere 1,9 Punkte hinter Fannemel auf Rang drei.

Hannawald reagiert mit Humor

Dass er fortan nicht mehr der einzige Athlet ist, der bei einer Tournee in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen gewinnen konnte, nahm Hannawald mit Humor.

"Mit jedem guten Sprung hat mir Kamil gezeigt: Er gehört mit da rein - und das ist auch gut so", lobte Hannawald und erklärte: Ich möchte es gar nicht mehr anders haben. Somit ist es alles gut, wir sind jetzt zu zweit."

Mit einem Augenzwinkern fügte der heutige TV-Experte hinzu: "In meinem Klub kann ich jetzt reden, bisher konnte ich Selbstgespräche führen."

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