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Sting verletzte sich bei seinem zweiten Kampf für die WWE © dpa picture-alliance

Die Wrestling-Legende muss sich nach seiner Nackenverletzung beim WWE-Titelkampf operieren lassen und steht vor dem Karriere-Ende. Sting will davon aber nichts hören.

Die Karriere-Aussichten von Wrestling-Altstar Sting verdüstern sich immer weiter.

Zweieinhalb Monate nach seiner schweren Nackenverletzung bei der WWE-Show Night of Champions hat der 56-Jährige angekündigt, dass er auf den OP-Tisch muss.

Im Audio-Podcast seines langjährigen Weggefährten Ric Flair berichtete der Stinger von einem Besuch bei WWE-Arzt Dr. Joseph Maroon: "Er sagt, dass ich eine Operation brauche."

Der Grund dafür ist so schwerwiegend, dass er Stings Laufbahn beenden dürfte.

Verletzung kostete Edge die Karriere

Nach eigenen Angaben leidet Sting unter einer Spinalkanalstenose, einer an zwei Stellen auftretenden Verengung des Rückenmark-Kanals in der Wirbelsäule. Es ist dieselbe Verletzung, wegen der WWE-Hall-of-Fame-Mitglied Edge in weit jüngerem Alter seine Karriere beschloss.

Bei Sting wird das Ergebnis nach Ansicht der meisten Beobachter dasselbe sein, auch wenn er selbst nicht davon sprechen wollte - und stattdessen auf diverse erfolgreiche Eingriffe Maroons verwies.

Das einstige Aushängeschild der Konkurrenzliga WCW hofft also weiter auf eine Rückkehr in den Ring, trotzdem gilt unter diesen Umständen als unwahrscheinlich, dass die WWE das Risiko eingeht, ihn noch einmal in den Ring zu schicken.

Sting verletzte sich, als der damalige WWE Champion Seth Rollins ihm eine so genannte Buckle Bomb verpasste - eine Aktion, bei der der Gegner in die Luft gehoben und mit dem Rücken voran in die Ringecke geschleudert wird.

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