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John Bradshaw Layfield WWE Hall of Fame
John Bradshaw Layfield (l.) als WWE Champion 2005 bei einer Begegnung mit Sänger Aaron Carter © Getty Images

Die Hall-of-Fame-Klasse 2016 scheint enthüllt: John Bradshaw Layfield gehört angeblich ebenso dazu wie ein legendäres Trio und ein Moderatoren-Urgestein.

Eine kommende Hall-of-Fame-Klasse der WWE ist angeblich enthüllt - und sehr südstaatlich geprägt.

Neben WCW-Legende Sting, den die Wrestling-Liga bereits als neues Mitglied ihrer Ruhmeshalle bestätigt hat, sollen die Fabulous Freebirds, John Bradshaw Layfield, Jacqueline und der Godfather einziehen - sowie der Moderator Regis Philbin in den Promi-Flügel.

Dies berichtet das Portal WhatCulture unter Berufung auf eine hochrangige Quelle innerhalb der WWE.

Freebirds: Legendär und innovativ

Die Freebirds - im Original bestehend aus Michael "P.S." Hayes und den verstorbenen Terry "Bam Bam" Gordy und Buddy Roberts - sind die bedeutsamsten unter den genannten Namen: In den achtziger Jahren waren sie eine der zugkräftigsten Gruppierungen der ausklingenden Territorial-Ära.

Berühmt war sie vor allem für ihre Fehde mit der schon in die Hall of Fame eingezogene Von-Erich-Familie, ihre Südstaaten-Rocker-Attitüde (Einzugsmusik: "Free Bird" von Lynyrd Skynyrd) und die von ihnen geprägte "Freebird Rule".

Die selbst geschaffene Regel erlaubte es ihnen, diverse eigentlich für Duos bestimmte Tag-Team-Titel als Trio zu halten, das sich bei den Verteidigungen abwechselt: Das Konzept haben unter anderem auch die aktuellen Champions The New Day übernommen. Zu der Originalbesetzung der Freebirds könnte auch noch das spätere Mitglied Jimmy "Jam" Garvin geehrt werden.

JBL folgt früherem Partner

Die anderen angeblichen Neuzugänge der Hall of Fame entstammen späteren Generationen: Layfield war als Bradshaw ein langjähriger Tag Team Wrestler - am erfolgreichsten an der Seite des bereits in die Ruhmeshalle eingezogenen Ron "Faarooq" Simmons.

2004 erfand er sich als Börsenguru JBL neu und stieg zum WWE Champion auf, heute ist er als Kommentator aktiv.

Jacqueline war ab den späten Achtzigern zwei Jahrzehnte vielfacher Damenchampion in diversen Ligen.

Der Godfather alias Charles Wright war um die Jahrtausendwende herum mit seinem Zuhälter-Gimmick ein populärer Unterhalter abseits der großen Hauptkämpfe.

Zuvor spielte Wright für die frühere WWF auch den Voodoopriester Papa Shango und die Kampfmaschine Kama.

Philbin gesellt sich zu Trump

Regis Philbin (r.) gesellt sich offenbar zu Donald Trump in die WWE Hall of Fame
Regis Philbin (r.) gesellt sich offenbar zu Donald Trump in die WWE Hall of Fame © Getty Images

Philbin, der die US-Version von "Wer wird Millionär?" moderierte, ist ein langjähriger Wrestling-Fan, der diverse kleine Auftritte in der Liga hatte.

Im "Celebrity Wing", den die WWE für mit ihr verbundene Promis reserviert hat, gesellt der 84-Jährige sich unter anderem zu Arnold Schwarzenegger, Mike Tyson, Mr. T und Donald Trump.

Die Hall-of-Fame-Zeremonie findet am 2. April am Abend vor WrestleMania in Dallas statt - was erklären dürfte, warum fast alle angeblichen Neuzugänge aus Texas stammen (JBL, Jacqueline, Godfather) oder einen anderen Bezug dazu haben: Die Freebirds erlebten in der texanischen Liga World Class Championship Wrestling ihre beste Zeit, Sting - ebenfalls in Südstaaten-Promotions groß geworden - lebt in Dallas.

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