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WWE Roman Reigns Royal Rumble Tyler Breeze AJ Styles
Roman Reigns (l.) bekommt beim Royal Rumble einen Flugtritt von Tyler Breeze ab - Debütant AJ Styles guckt zu © WWE 2016 All Rights Reserved

Roman Reigns muss den WWE-Titel beim Royal Rumble gegen 29 Gegner verteidigen - es klappt nicht. Neue Stars betreten die Bühne, ein Altmeister triumphiert.

Zum ersten Mal in der Geschichte musste ein WWE World Champion seinen Titel im 30-Mann-Match beim Royal Rumble verteidigen - und es gelang Roman Reigns nicht, den traditionsreichen Showkampf als Gürtelträger zu überstehen.

Reigns, der mit der Startnummer 1 in die Battle Royal musste und einmal mehr auch mit Buhrufen aus dem Publikum zu kämpfen hatte, wurde als Drittletzter über das oberste Seil geworfen. Neuer Champion wurde der an 30 gesetzte Triple H, der nach Reigns auch Dean Ambrose eliminierte und sich mit 46 Jahren zum 14. Mal einen World Title sicherte.

Bösewicht Triple H, der das erste Mal seit WrestleMania im vergangenen Jahr wieder ein Match bestritt, feierte hinterher zusammen mit Ehefrau Stephanie sowie Schwiegervater und WWE-Boss Vince McMahon. Diese hatten Reigns vor und während des Rumbles mit diversen unfairen Attacken traktiert.

Die Fehde zwischen dem neuen und dem alten Champion dürfte folglich in einem Match bei der diesjährigen WrestleMania am 3. April gipfeln.

AJ Styles feiert WWE-Debüt

Große Comebacks - wie zuvor von der WWE angedeutet - gab es außer dem von Triple H nicht, dafür ein großes Debüt.

Der frisch verpflichtete AJ Styles betrat dem Rumble unter dem Jubel des Publikums als Nummer 3 und wurde als gleichwertiger Kontrahent für Reigns präsentiert. Nach 28 Minuten eliminierte ihn Kevin Owens - das Publikum verabschiedete Styles danach mit lauten Ovationen und skandierte seinen Namen noch lange nach seinem Ausscheiden.

Ein weiterer Überraschungsteilnehmer des Rumble war Owens' langjähriger Rivale Sami Zayn, der damit von der WWE-Nachwuchsliga NXT in den Hauptkader aufstieg. Der frühere El Generico warf Owens aus dem Rumble, wurde selbst dann von der Wyatt Family hinausbugsiert.

Die Wyatts beendeten auch die Titelträume von Mitfavorit Brock Lesnar, indem sie sich noch einmal zusammentaten, nachdem Lesnar alle Mitglieder bis auf Anführer Bray Wyatt hinausgeworfen hatte und den früheren UFC-Champion ihrerseits aus dem Ring beförderten. Auch hier deutet sich ein WrestleMania-Match an.

Neue Herausforderung für Charlotte

Weitere Matches: Kalisto besiegte Alberto Del Rio mit dem Salida del Sol und holte sich den United States Title zurück, Ambrose behielt in einem spektakulären Last Man Standing Match gegen Owens den Intercontinental Title, nachdem er seinen Gegner vom obersten Seil nach draußen durch zwei Holztische schubste.

Auch Divas Champion Charlotte behielt ihren Titel gegen Herausforderin Becky Lynch, bekam dabei aber unfaire Hilfe von ihrem Vater Ric Flair, der mit seinem Jackett nach der Herausforderin warf, als diese gerade ihre Spezialaktion, den Dis-arm-her, an Charlotte ansetzte.

Nach dem Match betrat unter dem Jubel des Publikums Diva-Kollegin Sasha Banks den Ring und signalisierte ihre Ansprüche auf den Gürtel, indem sie zuerst Lynch und dann Charlotte attackierte.

Alle Ergebnisse:

Intercontinental Champion Dean Ambrose besiegt Kevin Owens in einem Last Man Standing Match

World Tag Team Champions The New Day (Kofi Kingston und Big E) besiegen The Usos (Jimmy und Jey Uso)

Kalisto besiegt United States Champion Alberto Del Rio -> TITELWECHSEL

Divas Champion Charlotte besiegt Becky Lynch

Triple H gewinnt den Royal Rumble um den WWE World Title -> TITELWECHSEL

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