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Auf der Facebook-Seite von Randy Orton wurde Kollege Wade Barrett attackiert
Auf der Facebook-Seite von Randy Orton wurde Kollege Wade Barrett attackiert © Getty Images

Eine Facebook-Attacke wird zum Verwirrspiel: Randy Orton schimpft bei Facebook auf Wade Barrett - was erst nach einer Abänderung wie eine Story aussieht.

Wrestler beschimpft Wrestler: An sich ist das keine Nachricht, es gehört ja zur Show. Diese Attacke allerdings fand außerhalb des Drehbuchs statt - und hat sich mittlerweile zu einem sozialmedialen Verwirrspiel entwickelt.

Einen Tag nach dem Bericht, dass Showkämpfer Wade Barrett die WWE verlassen werde, wurde ihm auf der Facebook-Seite von Kollege Randy Orton ein öffentlicher Tiefschlag verpasst.

"Was die Viper nicht respektiert: einen Feigling", hieß es dort ursprünglich. Darunter ein Video, das Szenen aus einem Match zwischen Orton und Barrett zeigt.

Ist Barrett Orton nicht kämpferisch genug?

Die Botschaft, die dahinter zu vermuten war: Der 35-Jährige empfindet es als feige, dass sein Altersgenosse die größte Liga der Welt verlassen will, statt weiter um seinen endgültigen Durchbruch zu kämpfen.

Das ursprüngliche Posting ist aber mittlerweile abgeändert worden: "Was die Viper nicht respektiert: Feiglinge wie The Nexus", steht dort nun. Was nicht mehr klingt wie eine persönliche Attacke, sondern wie eine handelsübliche WWE-Storyline: Randy Orton, der Gute, schimpft über seine Gegenspieler von einst, Barretts böse Nexus-Gruppierung - die sich allerdings bereits vor Jahren aufgelöst hat. Es wird also auch für Fans, die die Vorgeschichte nicht mitbekommen haben etwas seltsam anmuten, warum Orton sich via Facebook ausgerechnet jetzt zu einer längst beendeten Fehde äußert.

Man muss dazu wissen: Die Social-Media-Accounts der WWE werden - wie auch anderswo üblich - nur zum Teil von den Stars selbst bedient, den anderen Teil übernehmen WWE-Mitarbeiter. Fraglich also, wer hier wem wann was untergejubelt hat.

Das Portal Pro Wrestling Sheet hatte berichtet, dass Barrett seinen angeblich im Juni auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird - aus Unzufriedenheit über seinen Status in der Promotion. Barrett hat das nicht: Er wolle sich "zu gegebener Zeit" dazu äußern und sich bis dahin "zu hundert Prozent" auf seinen Job konzentrieren.

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