Video

Die Tage des früheren Nexus-Anführers Wade Barrett bei der WWE sind offenbar gezählt. Zuletzt machte der Brite Schlagzeilen, als er von Wayne Rooney geohrfeigt wurde.

Der britische Wrestling-Star Wade Barrett wird die WWE angeblich verlassen.

Barrett habe der Showkampfliga mitgeteilt, dass er seinen in Kürze auslaufenden Vertrag nicht verlängern würde, berichtet Pro Wrestling Sheet, das Portal von Ryan Satin. Satin ist der frühere Wrestling-Redakteur der Promi-Seite TMZ, der gewöhnlich gut informiert ist.

Barrett - dessen Kontrakt im Juni enden soll - sei unzufrieden mit seiner Rolle in der Promotion.

Der 35-Jährige hat sich mittlerweile bei Twitter zu dem Gerücht geäußert: Er dankte seinen Fans für "die vielen netten Worte", er wolle sich aber erst "zum gegebenen Zeitpunkt" weitergehend äußern und konzentriere sich bis dahin "zu hundert Prozent" auf seinen WWE-Job. Kein Dementi.

Großer Start, kein großer Durchbruch

Barrett wurde 2010 als Anführer der Nexus-Gruppierung prominent ins WWE-Programm eingeführt. Er bekam eine große Fehde mit Topstar John Cena und bestritt die Hauptkämpfe mehrerer Großveranstaltungen.

Nach dem Ende von Nexus blieb der frühere Bare-Knuckle-Boxer allerdings im Mittelbau der WWE hängen und konnte zwar fünfmal den Intercontinental Title, aber nie einen der Haupt-Gürtel der Liga gewinnen. Mehrere Rollenwechsel und Namensänderungen (Bad News Barrett, King Barrett) änderten nichts daran.

Zuletzt kam Barrett noch einmal weltweit in die Schlagzeilen, als er sich in einem Showsegment in England mit Fußballstar Wayne Rooney anlegte - und von ihm geohrfeigt wurde.

Kollege Ryback meldet schon Ansprüche schon an

Was dafür spricht, dass die Abgangs-Gerüchte stimmen: WWE-Kollege Ryback hat bei Twitter schon Ansprüche darauf angemeldet, zwei Aktionen von Barrett übernehmen zu dürfen.

"Ich reserviere mir Wasteland und den Spinning Mule Kick", schrieb das Muskelpakt. In der WWE ist es üblich, dass Wrestler nicht die bedeutsamsten Moves noch aktiver Kollegen zeigen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel