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Randy Orton wurde im Hauptkampf des WWE SummerSlam von Brock Lesnar blutig geprügelt
Randy Orton wurde im Hauptkampf des WWE SummerSlam von Brock Lesnar blutig geprügelt © WWE Network

Falsches oder echtes Blut? Geplant, Panne oder echter Gewaltausbruch von Brock Lesnar? Das Ende des WWE SummerSlam sorgt für Gesprächsstoff. Sollte es auch.

Der neue Universal Champion Finn Balor verletzte sich schwer am Arm, Samoa Joe renkte sich den Kiefer aus - und zum Abschluss bekam Randy Orton eine klaffende Platzwunde ab: Das SummerSlam-Wochenende endete für diverse Showkämpfer von WWE mit realen Schmerzen.

Für Gesprächsstoff sorgte vor allem, wie Orton zum Abschluss der Veranstaltung am Sonntag von Brock Lesnar zugerichtet wurde.

Falsches oder echtes Blut, geplante Einlage, üble Panne oder gar ein gewalttätiges Abweichen Lesnars vom Skript? Im Netz wurde viel diskutiert. Es war auch so beabsichtigt.

Wie der Wrestling Observer - Leitmedium der Szene - berichtet, war der blutige Kampfabbruch geplant. Wenn auch nicht in dieser Heftigkeit.

Platzwunde gezielt herbeigeführt

Man muss wissen: Im Wrestling wird falsches oder echtes Blut traditionell als dramaturgisches Mittel eingesetzt. Entweder durch Kunstblut-Kapseln oder bewusstes Wundenritzen mit Rasierklingen, genannt "Blading".

Bei WWE ist letztere Methode seit einigen Jahren verpönt, generell vermeidet WWE Blut-Aktionen, da ihr Programm auf eine Altersfreigabe für junge Fans zielt. Für Lesnar hat das Unternehmen zum wiederholten Mal eine Ausnahme gemacht, um das Brutalo-Image des früheren UFC-Champions zu nähren.

Getrickst wurde dabei nicht: Laut Observer sollte Lesnar die Platzwunde gezielt mit seinen Ellbogen- und Vorderarmschlägen herbeiführen, auf ganz realem Wege. Keine schmerzarme und auch keine ungefährliche Methode, noch mehr da Orton im Lauf seiner Karriere schon Gehirnerschütterungen erlitten hat.

Die Wunde wurde schließlich größer als angedacht und musste hinter den Kulissen mit zehn Tackernadeln geschlossen werden.

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