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Tim Wiese beginnt im WWE Performance Center in Orlando mit dem richtigen Wrestling-Training. Fünf bis sechs Stunden verbringt der Ex-Fußballer pro Tag im Ring.

Es ist so weit: Tim Wiese ist im WWE Performance Center in Orlando zum Training in den Ring gestiegen und startet damit in die heiße Phase auf dem Weg zu einer möglichen Wrestling-Karriere.

Um die "fünf, sechs Stunden Training" pro Tag legt Wiese in Orlando ein, wo SPORT1 vor Ort ist. Vor allem Rollen und Tacklings sind Teil seiner Einheiten.

"Ich habe dafür so hart trainiert und ich bin begeistert von der Chance. Egal, was dafür nötig sein wird, mein Ziel ist es, nächsten November in diesem Ring zu stehen. Ich will das Match", hatte Wiese zuvor im Express gesagt.

Hartes Training für Wiese

Vom 2. bis 9. November findet die WWE-Deutschland-Tour in Frankfurt, München, Oberhausen und Berlin statt - und der frühere Fußball-Nationaltorwart Wiese kommt seinem Ring-Debüt immer näher.

Im Training in Orlando macht Wiese eine gute Figur. Der 34-Jährige wirkt hochmotiviert und kann konditionell mit seiner Trainingsgruppe voll mithalten. Das anspruchsvolle Training verlangt den Athleten aber alles ab. Wiese schwitzt während einer Einheit nach eigenen Angaben "drei bis vier" T-Shirts durch. "Da ist Fußball-Training nichts dagegen", sagt er während der Einheit. 

Wiese schleudert seine Trainingspartner durch den Ring, geht aber selbst auch krachend zu Boden. Von der Trainingsgruppe gibt es immer wieder motivierenden Applaus, die Trainer geben Tipps im Ring.

Lob vom Coach

Matt Bloom, Headcoach im WWE Performance Center, ist mit Blick auf einen Einsatz von Wiese in Deutschland zuversichtlich: "Wenn er weiter hart arbeitet, wird er bereit sein", sagte Bloom bei SPORT1: "Er hat hier im Performance Center gut gearbeitet. Zuhause muss er damit weitermachen. Wenn er weiter trainiert, wird er vorbereitet sein. Wenn nicht, dann weiß ich nicht. Denn er steht mit starken Konkurrenten im Ring."

Für Wieses Trainingsleistungen hat der ehemalige Top-Wrestler ein Lob übrig: "Tim hat einen guten Job gemacht. Er ist zum zweiten Mal hier. Er versteht, wieviel er geben muss, um hier Erfolg zu haben. Er ist in Form. Er hat alle Übungen gemacht, die wir ihm gegeben haben. Er hat hart gearbeitet. Er setzt unsere Anweisungen gut um. Ich freue mich darauf, zu sehen, was er dann in Deutschland zeigt. Ich glaube, er wird uns sehr gut vertreten."

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