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Donald Trump (l.) durfte bei WrestleMania 23 WWE-Boss Vince McMahon kahl scheren
Donald Trump (l.) durfte bei WrestleMania 23 WWE-Boss Vince McMahon kahl scheren © Getty Images

München - Der neue US-Präsident rasierte den WWE-Boss, teilte Prügel aus - und steckte ein: SPORT1 blickt zurück auf die kuriosen Wrestling-Ausflüge von Donald Trump.

Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten empfand bekanntlich nicht jeder als gute Nachricht.

Für die Wrestling-Liga WWE war es allerdings keine schlechte: Die Aktie des Unternehmens stieg am Tag nach der Wahl um fünf Prozent.

Einen handfesten Grund dafür konnten Börsen-Experten nicht entdecken, wohl aber einen gefühlsmäßigen: Trump und WWE, da war doch was.

Trump steckt ein und teilt aus

Donald Trump hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Auftritte bei dem Showkampf-Imperium hingelegt, kassierte und verteilte Prügel und wurde 2013 schließlich sogar in die WWE Hall of Fame berufen (SPORT1 erklärt: So funktioniert WWE).

Nach Ansicht vieler Beobachter hat der Immobilen-Mogul bei WWE auch einiges an Inspiration für seinen Wahlkampf mitgenommen - bei dem ihm übrigens Linda McMahon, bei den Republikanern engagierte Ehefrau von WWE-Chef Vince McMahon, unterstützte.

SPORT1 blickt auf Trumps verrückte Auftritte im Wrestling-Ring zurück.

- Trump rasiert den WWE-Boss:

Bei WrestleMania, der größten WWE-Show, ist Trump Stammmgast. 1988 und 1989 fand sie sogar zweimal im Trump Plaza in Atlantic City statt.

Im Jahr 2007 war Trump mehr als nur Zuschauer: Er stand in der Ecke des Muskelbergs Bobby Lashley in dessen Kampf gegen Umaga.

Die um den Kampf gestrickte Story: Trump und WWE-Promoter Vince McMahon warfen sich gegenseitig vor, eine müde Kopie des jeweils anderen zu sein - und wetteten um ihre Haarpracht.

Trumps berühmte Tolle überstand den "Battle of the Billionaires" bekanntlich: Nachdem er Lashley auch mit eigenem körperlichen Einsatz zum Sieg verhalf, durfte er McMahon kahl rasieren.

Einstecken musste Trump aber auch: Zum Abschluss des Kampfes verpasste ihm WWE-Legende Stone Cold Steve Austin - Gastringrichter des Fights - seinen Stone Cold Stunner.

- Trump trifft den gruseligen Boogeyman

Eine besonders skurrile Episode am Rande des besagten WrestleMania-Matches: Vor dem Kampf begegnete Trump hinter den Kulissen dem Boogeyman, einem Würmer essenden Spuk-Charakter, der damals bei WWE recht erfolgreich war.

Der Boogeyman baute sich bedrohlich hinter Trump auf, als der sich in einem Handy-Gespräch über das schlechte Catering bei WWE beschwerte und sang das schöne Lied "Old McDonald had a farm".

Trump zeigte sich unbeeindruckt und forderte den Boogeyman einfach auf, ihm endlich Essen zu besorgen.

- Trump kauft Monday Night RAW:

Im Jahr 2009 hatte Trump wieder einen großen Auftritt, wieder gab es eine Story mit ihm und McMahon.

Trump kaufte dem WWE-Boss darin Monday Night RAW ab, die wöchentliche TV-Sendung der Liga.

Er setzte in dieser Rolle eine werbefreie Episode der Show an - im Laufe derer er RAW gleich zurück an McMahon verkaufte, der sich nicht zufrieden mit Trumps Entscheidungen zeigte. Um Trumps Ruf als schlauer Geschäftsmann zu unterstreichen, kostete der Rückkauf natürlich den doppelten Preis.

- Trump zieht in die Ruhmeshalle ein

Im Jahr 2013 berief WWE Trump in ihre Ruhmeshalle - wo sie jährlich einen Prominenten würdigt, der sich in irgendeiner Art um die Liga verdient gemacht.

Begeistert zeigten sich die Zuschauer der Zeremonie im New Yorker Madison Square Garden nicht. Trump wurde ausgebuht.

Vince McMahon - der den Republikanern politisch ebenfalls nahe steht - erklärte übrigens schon damals, dass er Trump für einen guten US-Präsidenten halten würde.

Trumps Wahl in genau dieses Amt haben McMahon und sein Unternehmen übrigens nicht kommentiert - wohl weil sie wissen, dass Trump unter den WWE-Fans auch jede Menge Kritiker hat. 

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