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Remy Martin Presents 'Guardians of the Galaxy Vol. 2' Screening and After Party WWE Batista
Dave Bautista wurde bei WWE als Batista zum Star © Getty Images

München - Der Hollywood- und frühere Wrestling-Star Dave Bautista kritisiert seinen Ex-Arbeitgeber. Für eine einzige Comeback-Fehde bei WWE ist er dennoch offen.

Er war ein Wrestling-Superstar bei WWE, nun ist er erfolgreicher Schauspieler und Teil einer Kultfilm-Reihe - seinen Ex-Arbeitgeber vermisst er dabei nicht unbedingt.

Dave Bautista (als Wrestler: Batista) begeistert Kino-Fans gerade einmal mehr als "Drax the Destroyer" in der Fortsetzung von "Guardians of the Galaxy".

Bei einem Wiedersehen mit einem alten WWE-Kollegen verlor er nun aber einige unfreundliche Worte über die Showkampf-Promotion, in der er populär wurde.

"Zu viel Bullshit"

Er vermisse das Wrestling sehr, hielt Batista bei einem Auftritt im Podcast Talk is Jericho von Chris Jericho fest: "WWE vermisse ich aber nicht, um ehrlich zu sein. Ich vermisse das Wrestling, aber nicht die Company und den Bullshit, mit dem ich mich auseinandersetzen musste. Zu viel Bullshit."

Der 48-Jährige ist für seine Offenherzigkeit bekannt. Schon mehrfach hatte er sich öffentlich über seine zahlreichen Meinungsverschiedenheiten mit den WWE-Oberen ausgelassen und mangelnde Wertschätzung auch von den Fans beklagt.

Batista für WWE-Comeback offen

Für ein Comeback zeigte sich der 130-Kilo-Mann dennoch offen, wenn auch nur zu seinen Bedingungen.

Ein einziges Programm will er nach eigenen Angaben noch absolvieren, eine finale Fehde mit seinem Mentor und Freund Triple H - die Rivalität mit dem Mann, der mittlerweile auch WWE-Vorstand ist, hat ihn einst groß herausgebracht.

Batista (l.) und Triple H (2.v.l., mit Randy Orton und Daniel Bryan) waren bei WWE Partner und Rivalen
Batista (l.) und Triple H (2.v.l., mit Randy Orton und Daniel Bryan) waren bei WWE Partner und Rivalen © Getty Images

Auf Nachfrage von Jericho, der wegen seiner Zweitkarriere als Sänger der Band Fozzy auch gerade eine WWE-Pause einlegt, bekräftigt Batista auch, nur diese eine Story zu wollen, um seine Ring-Karriere abzuschließen.

"Das ist die einzige Sache, an der ich interessiert bin", machte Batista klar. Auf Gegenseitigkeit scheint der Wunsch aber nicht zu beruhen: "Ich habe es ihnen mehrmals vorgeschlagen. Und immer wieder höre ich nur: 'Wir denken darüber nach.'" Inzwischen habe er "genug davon zu fragen".

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