Tischtennis-EM: Nächste Medaille für Mittelham/Kaufmann

von SID
Tischtennis-EM: Nächste Medaille für Mittelham/Kaufmann

Nach ihrem Halbfinaleinzug im Mixed sichert sich Nina Mittelham auch im Doppel eine Medaille. Zwei weitere Duos scheiden aus.

Nina Mittelham und Annett Kaufmann haben bei der Tischtennis-Europameisterschaft in Ljubljana die zweite deutsche Medaille perfekt gemacht. Das Duo des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) gewann sein Viertelfinale im Doppel gegen Sabina Surjan/Izabela Lupulesku aus Serbien mit 3:1 und hat Bronze sicher. Für Mittelham ist es nach dem Halbfinaleinzug im Mixed mit Benedikt Duda bereits das zweite sichere Edelmetall.

Kaufmann/Mittelham stürmen ins Doppel-Halbfinale

„Im ersten Satz haben wir noch etwas geschlafen. Ist ja auch eine frühe Uhrzeit“, sagte Kaufmann. Den ersten Satz hatten die Deutschen klar abgegeben, dann aber gegen die routinierteren Gegnerinnen „schnell zu uns gefunden“. Sie sei „sehr froh, jetzt schon mal eine Medaille mit Nina zu haben“. Im Halbfinale treffen Mittelham/Kaufmann auf Zuzanna Wielgos/Anna Brzyska aus Polen.

Zwei weitere DTTB-Doppel verpassten den Sprung unter die besten vier. Das Spitzenpaar der Männer aus Dang Qiu und Duda verlor ein hochumkämpftes Duell gegen das schwedische Bundesliga-Duo Anton Källberg (Borussia Düsseldorf) und Kristian Karlsson (Borussia Dortmund) nach 2:0-Führung mit 2:3. Im vierten Satz vergaben Qiu/Duda einen Matchball und gaben den Durchgang noch mit 12:14 ab.

Doppel-Pech für Qiu/Duda und Winter/Han

„Extrem bitter“ und „sehr, sehr ärgerlich“ sei die Niederlage, sagte der vormalige Einzel-Europameister Qiu: „Riesenkampf, ein gutes Spiel mit viel Intensität. Jeder Satz saueng und umkämpft. Die entscheidenden Momente liefen am Ende gegen uns. Am Ende war es ein Riesenkampf, der leider nicht belohnt wurde.“ Duda sei „sprachlos. Wir waren die ganze Zeit über das dominantere Doppel. Am Ende war es einfach Pech.“

Bei den Frauen verlor die neuformierte Konstellation aus Spitzenspielerin Sabine Winter und Ying Han gegen die topgesetzten Bernadette Szocs/Elizabeta Samara aus Rumänien mit 3:1. Dabei gestalteten sie die ersten zwei verlorenen Sätze sehr knapp, konnten dem erfahreneren Gespann aber nicht richtig gefährlich werden.