Bezahlfahrer? F1-Pilot Albon weist Alonso-Kritik zurück
Nach der heftigen Kritik des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Fernando Alonso kontert dessen Kontrahent und erhält Rückendeckung aus dem Fahrerlager.
Alex Albon hat die scharfe Kritik von Fernando Alonso nach dem Grand Prix der USA zurückgewiesen. Der Aston-Martin-Pilot hatte dem Williams-Fahrer nach einer Berührung in Runde eins in Austin vorgeworfen, stellvertretend für das hintere Drittel des Feldes ein zu niedriges Niveau zu verkörpern. Der Kontakt hatte an Alonsos Unterboden dauerhafte Schäden verursacht, wodurch ihm Abtrieb fehlte.
Auch Tage später ruderte der zweimalige Weltmeister nicht zurück. Alonso erklärte vor dem Grand Prix von Mexiko (Sonntag, ab 21 Uhr im LIVETICKER), die Reaktionen auf seine Worte sagten bereits alles. Für Albon war diese Attacke dennoch schwer zu schlucken: „Ich habe großen Respekt vor Fernando, ich habe als Kind zu ihm aufgeschaut. Offensichtlich ist es auf viele Arten nicht schön, solche Kommentare zu hören.“
Albon wehrt sich gegen Alonso-Kritik
In der Sache widersprach der Williams-Pilot seinem Kontrahenten entschieden. „Ich finde, das Niveau ist im gesamten Feld stark“, sagte Albon: „Vor zehn oder 15 Jahren war die hintere Hälfte des Feldes nicht so, wie sie heute ist. Wir haben keine Bezahlfahrer mehr. Wenn überhaupt, würde ich sagen, das Feld ist so stark wie seit Langem nicht mehr.“
Den Zweikampf in Austin wertete Albon als hart, aber fair: Der Zwischenfall sei aus seiner Sicht „sehr 50:50“ gewesen.
Rückendeckung bekam Albon auch von Pierre Gasly, Sergio Perez und Oliver Bearman. Gasly nannte das aktuelle Fahrerfeld eines der stärksten, die er erlebt habe. Perez betonte, das Niveau sei im hinteren Feld genauso hoch wie an der Spitze – in der Formel 1 entscheide vor allem das Paket aus Auto und Team über die Resultate.
Bearman verwies darauf, dass Fahrer bei den engen Abständen oft Chancen erzwingen müssten. Das könne wie bei seinem eigenen Zwischenfall mit Gasly in der vergangenen Woche auch im Desaster enden.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.