Padel-WM: Männer erreichen Viertelfinale, Frauen scheiden aus

von SID
Padel-WM: Männer erreichen Viertelfinale, Frauen scheiden aus

Die Teams des Deutschen Padel-Verbandes schließen die Gruppenphase mit gemischten Gefühlen ab.

Die deutschen Padel-Männer haben bei der WM in Doha das Viertelfinale erreicht. Mit dem 2:1-Sieg gegen Gastgeber Katar zum Abschluss der Gruppenphase sicherte sich das Team von Bundestrainer Pablo Pelassini den Einzug in die K.o.-Runde. Das deutsche Frauenteam ist dagegen nach einer deutlichen 0:3-Pleite gegen Großbritannien als Gruppenletzter ausgeschieden.

Nach je einer Niederlage und einem Sieg in den ersten beiden Duellen ihrer jeweiligen Gruppe fiel die Entscheidung ums Weiterkommen für beide Teams des Deutschen Padel-Verbandes (DPV) am letzten Tag der Vorrunde.

Bei den Männern legten Agustin Reca und Matthias Wunner mit einem souveränen 6:1, 6:1 den Grundstein. Johannes Lindmeyer und Benjamin Fitzon zogen danach zwar den Kürzeren (6:2, 3:6, 4:6), doch Christian Böhnke und Nick Merten sicherten mit einem 6:3, 6:2 den Sieg.

Das Team zog damit hinter Gruppensieger Portugal in die Runde der besten Acht ein. Die Bronzemedaillengewinner von 2024 hatten den Deutschen parallel mit einem Sieg über Chile, den direkten Konkurrenten um Platz zwei in Gruppe C, wichtige Schützenhilfe geleistet.

Bei den Frauen konnten Katharina Hering und Lena Plümer, die Ranglistenersten in Deutschland, zwar mithalten, verloren aber ihr Match (6:2, 4:6, 4:6). Celina Ermann und Alissa Schmitz (4:6, 0:6) sowie Deutschlands beste Padelspielerin Victoria Kurz und ihre Partnerin Milla Blaschke (2:6, 2:6) waren chancenlos.

DEINE MEINUNG

Das Team von Bundestrainer Daniel Lingen beendete die Vorrunde aufgrund der meisten verlorenen Matches als Gruppenletzte und spielt in der Platzierungsrunde um die Ränge neun bis 16.

Sowohl die Viertelfinals als auch die Platzierungsspiele finden am Donnerstag statt, das Finale steigt am Samstag. Die großen Favoriten auf den WM-Pokal sind wie immer Argentinien und Spanien, die bislang alle WM-Titel unter sich ausmachten.