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Was ist los mit dem Vulkan Agung auf Bali?
Was ist los mit dem Vulkan Agung auf Bali?
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Stephan Bernhard -

Der Vulkan Agung weiß nicht was er will! Nachdem es so lange ruhig um den Berg geworden war, dass die Warnstufe gesenkt wurde, brach er heute erneut aus.

Rückblick: Panik im November

Die Aschewolke über dem Vulkan reichte damals 4.000 Meter in die Höhe und am Kraterrand wurde mehrfach ein rötliches Glühen beobachtet, was auf flüssige Lava im Vulkankrater hindeutet. Vielleicht ist der Krater auch schon so gefüllt, dass er bald überlaufen könnte, hieß es. Rings um den Vulkan gingen zudem Ascheregen nieder und bedeckten ganze Dörfer mit einer dünnen Schicht. Das Problem für die Touristen war aber nicht eine direkte Gefahr durch den Vulkan, sondern eher der geschlossene Flughafen. Hunderte Flüge wurden annuliert und bis zu 60.000 Touristen saßen fest. Viele von ihnen campierten im Flughafen. Mehr zu der damiligen Situation hier auf Prime-Surfing.

Die Ruhe nach der Panik

Es dauerte keine Woche, da waren die Flughäfen wieder offen. Der Agung rauchte zwar weiter, aber die Lage schien sich irgendwie beruhgigt zu haben. Das Leben lief wie immer. Die Behörden behielten aber dennoch die höchste Warnstufe bei, zumindest bis Ende letzter Woche. Da wurde die Warnstufe von 4 auf 3 gesenkt.

Warnstufe 4 ist ziemlich eindeutig. Die Warnstufen im Überblick.

Heute: Agung regt sich erneut

Als ob sich der Vulkan über die Herabstufung seiner Gefahr geärgert hätte, brach er heute am 13. Februar erneut aus und schickte eine Aschesäule 1.500 Meter in die Höhe. Die Flughäfen sind aber nicht betroffen. Experten meinen, dass die Gefahr insgesamt geringer geworden ist, da sich die seismische Aktivität des Vulkans veringert hat. Ein Restrisiko für einen größeren Ausbruch gibt es aber dennoch. Die Warnstufe wurde jedenfalls nicht wieder erhöht.

Der Agung heute, am 13. Februar. Der Agung heute, am 13. Februar.

Würde die Prime-Surfing-Redaktion jetzt nach Bali fliegen?

Definitiv!

 



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