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Die 10 reichsten Surfer 2018
Die 10 reichsten Surfer 2018
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Nicolai Steidle -

Das Stab Magazin macht sich jedes Jahr die Mühe zu eruieren, welches der surfenden Ausnahmetalente sich die Taschen am meisten füllt. Die Liste überrascht nicht wirklich, so stehen letztendlich die im Gehaltsreport am höchsten, welche aus dem Pool der Besten herausstechen.

10. Kai Lenny

Kann über Wasser gehen und hat Chuck Norris geohrfeigt. Kai Lenny macht Unmögliches möglich und ist der bestbezahlte Big Wave Surfer der Welt.

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Der wohl kompletteste Surfer unserer Zeit. Gib ihm irgendein Board und der Hawaiianer tut mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Dinge damit, die wir noch Sekunden vorher für unmöglich gehalten hätten. Sein Top-Turn to Air-Drop in Jaws dürfte das Genre des Big Wave Surfens nachhaltig beeinflussen.

Sponsoren Gelder: $1,050,000

Preisgelder:  $16k + $2k

Total: $1,068,000

9. Steph Gilmore

Abgesehen von ihren Sponsoren Deals verdiente Steph auch noch üppige Preisgelder

Es sei vorweggenommen: die Australierin ist die einzige Frau, die es in die Top 10 der Gehaltsliste geschafft hat. Abgesehen davon ist sie die einzige in der Liste, die es ohne lukrativen Sponsorenvertrag von einem Energiedrink Hersteller geschafft hat. Roxy zeichnet sich für den größten Teil ihrer Einkünfte verantwortlich, den Rest erledigen Nikon, Audi und Sanitarium. Sie verdient zwar in Millionen Höhe, trotzdem aber deutlich weniger als die bestbezahlten männlichen Pendants. Hier macht sich das Salary Gap der Geschlechter bemerkbar – obwohl die WSL dieses Jahr das Equal Pay eingeführt hat.

Sponsorengelder: $1,300,000

Preisgeld:  $343,450

Total: $1,643,450

8. Jordy Smith

Just made 5k Bruuu. Jordy hat gut lachen. Das südafrikanische Durchschnittsgehalt dürfte ein wenig unter dem von Smith liegen.

 

Die Verträge des Südafrikaners sind stark an seinen Erfolg in der WCT geknüpft. Sein Top 5 Finish 2018 sollte sich sehr positiv auf seinen Kontostand ausgewirkt haben. Smiths Vertrag mit O'Neill wurde zwar um fast 500k Dollar auf 650k reduziert. Dennoch hat der Charger aus Durban immer noch lukrative Deals mit Oakley, Jeep und Red Bull. Jordy bleibt deshalb auch dieses Jahr im erlauchten Kreis der Surf Millionäre.

Sponsorengelder: $1,530,000

Preisgeld: $200,200

Total: $1,730,000

7. Kanoa Igarashi

Der Nationalitätenwechsel hat sich sowohl sportlich als auch finanziell gelohnt Der Nationalitätenwechsel hat sich sowohl sportlich als auch finanziell gelohnt

Sein Anfang des Jahres vollzogener Nationalitäten Wechsel trug nicht nur der Wahrscheinlichkeit bei, den Huntington Beach Local bei den olympischen Spielen zu sehen; mit der neuen Flagge kamen auch die Sponsoren aus dem Heimatland seiner Eltern. Vor allem die nicht im Surfsport beheimatete Kinoshita Group (Baugewerbe und Pharmaindustrie) supported den japanischen Nationalhelden mit ihrer gewaltigen Finanzkraft. Er steht angeblich in Verhandlung mit dem Bekleidungsgiganten Uniqlo, die bezahlten Anfang des Jahres 300 Millionen Dollar an Roger Federer für einen 10 Jahres Vertrag. Stab vermutet dass Igarashi spätestens im Olympiajahr die Rich List anführt.

Sponsorengelder: $1.6m

Preisgeld: $174,600 (CT) + $83,350 (QS)

Total: $1,857,950

6. Kolohe Andino

Hat die Millionen im Fokus. Kolohe Andino muss nächstes Jahr zulegen oder weitere Einbußen in Kauf nehmen

Der best bezahlte Festland Amerikaner. Aber wie auch in Jordy Smith's Vertrag, sind Kolohes Bezüge stark erfolgsorientiert. Sein Finish auf Platz 11 dürfte seine Sponsoren nicht gerade erfreut haben und seine Deals werden sich an Volumen deutlich reduzieren. Dennoch haben ihn die Verträge mit Red Bull, Hurley und Oakley auf Platz 6 der geldigsten Surfer katapultiert.

Sponsorengelder: $1,785,000

Preisgeld: $160,200

Total: $1,945,200

5. Felipe Toledo

Toledo hat sich durchgebissen und ist heute einer der größten Namen auf der Tour

Vielleicht der Surfer mit dem besten Airgame im Surfzirkus. Auch Toledos Vertragsvolumen steigt exponentiell mit seinem Platz im Ranking. Da er dieses Jahr bis zum letzten Stop im Rennen um den Titel war und am Schluss dritter wurde, dürften seine Sponsoren überaus zufrieden gewesen sein. Die starken Leistungen im Jahr 2018 sorgten für eine Top 5 Platzierung in der Stab Rich List.

Sponsorengelder: $2,184,000

Preisgeld: $388,000

Total: $2,572,000

4. Julian Wilson

Zu den meisten Stops der Tour begleitet den Familienmenschen seine Frau Ashley

Der frisch gebackene Familienvater ist Australiens heißester Titelkandidat. 2018 machte Wilson das Rennen so spannend wie nie zuvor. Und er ist momentan allein auf weiter Flur: der bestplatzierte Australier hinter Wilson war Owen Wright, der mit einem Platz 6 Finish nie ein ernstzunehmender Titelkandidat war. Eben dieses Alleinstellungsmerkmal in einem Land, das so surfverrückt ist wie Australien, macht die Marke Julian Wilson so wertvoll und attraktiv für Sponsoren. Abgesehen von Hurley macht hier noch Mercedes und natürlich Red Bull den Geldbeutel ganz weit auf.

Sponsorengelder: $2,410,000

Preisgeld: $430,000

Total: $2,840,000

3. Mick Fanning

Hat sich aus dem Wettbewerbsgeschehen verabschiedet, trotzdem nach wie vor einer der Topverdiener im Game

Er ist der einzige nicht aktive Tour Surfer, der es in diese Liste geschafft hat. Dies ist sicher an Micks Legendenstatus festzumachen. Sein Name steht international für den Surfsport und diese Tatsache lassen sich die Sponsoren etwas kosten. Fanning gewann außerdem den Magazin Contest "Stab in the Dark". Geht es nach dem Stab Magazin, werden wir "The white lightning" noch bis in seine 50ger in dieser Liste finden.

Sponsorengelder: $2,850,000

Preisgeld: $69,700

Total: $2,919,700

2. Gabriel Medina

Zwei brasilianische Superstars. Surfen ist in Brasilien kein Orchideenfach, es gehört zu den beliebtesten Sportarten im Land.

Er gewann seinen zweiten World Title auf unnachahmliche Art und Weise. Neben dem Competition Game bekommt man nicht viel mit vom Brasilianer, der außer Instagram Clips von wenigen Sekunden noch nie einen längeren Film oder auch nur einen längeren Edit released hat. Würde man jedoch seine besten Contest Wellen zusammenschneiden würde das einen mehr als passablen Surfmovie ergeben. In Brasilien ist er ein Superstar, der Personenkult um Medina ist beinahe mit dem um Neymar zu vergleichen, mit dem er darüber hinaus natürlich gut befreundet ist. 6.9 Mio Instagram Follower, Audi und Rip Curl machen Gabriel Medina zum zweitreichsten Surfer der Stab-Liste.

Sponsorengelder:$3,050,000

Preisgeld: $473,200

Total: $3,523,200

1. John John Florence

Das Einhorn: John John ist sportlich und finanziell am stärksten.

Trotz seinem fast ganzjährigen Verletzungsausfall thront der König der Northshore auch in der Rich List ganz oben. Er hat einen achtjährigen Vertrag mit Hurley gesigned der ihm 30m + sichert. John steht außerdem bei der Creative Artists Agency unter Vertrag, andere Personen die von der CAA gesigned wurden: Brad Pitt und Tom Cruise.

Und John weiß was er will: so hat er mit Ross Williams einen der besten WSL Kommentatoren freigekauft, damit er sein Coach werden kann. Das war nicht ganz billig, hat sich aber augenscheinlich gelohnt: zusammen mit Ross sicherte er sich Back-to-Back World Titles 2016 und 2017, die Sponsoren rissen sich um Florence. Mit View from a blue Moon und Space lieferte Florence auch an der Video Front eine Weltklasse Performance ab. Dieses Gesamtpaket machen den Hawaiianer zum bestverdienenden Surfpro 2018.

Sponsorengelder: $4,770,000

World Title Bonus: $500,000

Preisgeld: $59,200

Total: $5,329,200

Auf der letzten Seite lest ihr warum Kelly Slater in dieser Liste nicht geführt wird

Kelly Slater – eine eigene Liga

Slater und Pammy. Kelly war und ist weit mehr als "nur" Surfpro.

Slater ist nicht einfach nur ein Surfer, Kelly Slater ist Unternehmer, Shareholder, Schauspieler, Sexsymbol und 11maliger Titelträger. Seine Einkünfte sind so undurchsichtig wie der Atlantik in Namibia. Er besitzt die Wave Ranch die mittlerweile einen Tourstop der WSL hostet, er ist Anteilseigner bei Firewire Surfboards, hat mit Slater Designs seine eigne Surfboard Brand und wird von der Luxusuhrenmarke Breitling gesponsert. Er hält Anteile an "Superfood" Firmen, wird aber zeitgleich von Michelob Ultra unterstützt, eine Bier Marke, dem offiziellen Getränke Sponsor der WSL. Wie ihr seht, es ist schwierig bin unmöglich hier genaue Zahlen zu nennen, es darf jedoch davon ausgegangen werden, das Kelly Slater sich im Ranking ganz oben befinden dürfte.



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