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Review: Choice Splitboard Camp Kaunertaler Gletscher
Review: Choice Splitboard Camp Kaunertaler Gletscher © prime-snowboarding.de
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Felix Schäfer -

Das vierte Choice Splitboard-Camp auf dem Kaunertaler Gletscher hat alle Erwartungen übertroffen! Hier gibt's die Review des Saisonabschlusses …

Das 4. Choice Splitboard Camp am Kaunertaler Gletscher übertraf sämtliche Erwartungen. Strahlender Sonnenschein, perfekte Tourenbedingungen, eine coole Truppe und frischer Neuschnee zauberten den glücklichen Teilnehmern an diesem Wochenende ein breites Grinsen ins Gesicht. Dazu ein seilgesicherter Aufstieg mit Blick über die gesamte Kaunertaler Bergwelt, gefolgt von einer langen Abfahrt durch die eindrucksvolle Gletscher-Landschaft – Freeride Herz, was willst du mehr?!

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© Domi Tauber Photo © Domi Tauber Photo

Fernab des Massentourismus zählt der Kaunertaler Gletscher zweifelsohne zu den schönsten Freeride Gebieten Österreichs. Und auch die eher weite Anreise ist beim Anblick der über dreißig Dreitausender kein Ding mehr. Und am hinteren Ende des Kaunertals thront er: der imposante Kaunertaler Gletscher.

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Wieder einmal standen alle Zeichen auf "sehr gut" für das 4. Choice Splitboard Camp im Kaunertal. So versammelten sich am Freitag Nachmittag zehn fortgeschrittene Splitboarder erwartungsvoll im Gepatschhaus. Die älteste Alpenvereinshütte Österreichs liegt auf 1.928 Metern über dem Meeresspiegel und ist liebevoll in den Naturpark Kaunertal eingebettet. Nicht zuletzt die herzliche Gastfreundlichkeit und überragenden Kochkünste von Wirtin Luzia und ihrem Team verleihen dem Haus eine einzigartige Seele. Auch die einfachen Zimmer mit Dusche und WC im Gang versprühen den Charme glorreicher Bergwander-Zeiten. 

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Nach der Materialvergabe hatten alle ihre Wunschboards von Amplid oder Jones zurecht geschraubt und mit Spark R&D oder Karakoram Bindungen versehen. Dazu Ortovox Sicherheitsausrüstungen, Jones Touringstöcke, Felle und Harscheisen und der Rucksack konnte gepackt werden. Nach dem Abendessen gesellte sich der Bergführer und langjährige Choice-Friend Simon Moest von Sima Alpin dazu, um bei einem gemütlichen Bierchen die gemeinsame Tourplanung für die kommenden Tage vorzunehmen. Da sich bereits die "klassische Frühjahrssituation" eingestellt hatte, konnte nur der frühe Vogel an diesem Wochenende den perfekten Schnee finden. Gesagt, getan. Frühe Nachtruhe und demzufolge auch viele frühe Vögel beim Frühstück.

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Mit der aufgehenden Sonne startete die Gruppe am Samstag von der Kaunertaler Gletscherbahn aus in die erste kurze, aber sehr lustige Abfahrt. Bald wurde gestoppt, um die Splitboards auf "Walking Mode" umzubauen.

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Es folgte ein kurzer, aber knackiger Aufstieg, der die schwitzenden Splitboarder zum Weisseejoch Gipfel auf 3.046 Metern über dem Meer führte. Nach der Gipfeljause wurde auf "Riding Mode" umgebaut.  Niemand konnte erahnen, was nun kommen sollte. Doch mit dem ersten dicken Spray von Bergführer Martin Schranz wussten alle Bescheid: Das unverspurte Nordface hatte frischen Powder! Bingo! So feierte jeder Einzelne seine ca. 650 Hm lange Abfahrt durchs unverspurte Krumgampental. Endorphin-geladen wurde kurzerhand entschieden, einen zweiten kleinen Aufstieg von 250 hm zur Zollwachthütte vorzunehmen. Auch hier wurden die Mühen mit frischem, und unverspurtem Neuschnee belohnt. Eine schöne Abfahrt führe die Gruppe bis zur Talstation Ochsenalmbahn. Dort angekommen, gönnte man sich ein wohlverdientes Feierabendbier. Zurück im Gepatschhaus, verkrochen sich die meisten zur "Zimmerstunde" vor der Sonne. Und auch nach dem Abendessen war das gesamte Haus schnell ruhig und alle Lichter aus.

 

Am Sonntag hieß es: wieder früh aus den Federn! Mit den ersten Sonnenstrahlen startete die Gruppe lange vor Pistenbetrieb ins nächste Abenteuer. Zur allgemeinen Freude gesellte sich Choice Adventures Mitbegründerin Aline Bock dazu und mit Mathias Ragg war ein sehr guter Freund als Bergführer mit von der Partie. Im Splitboard Modus ging es gemütlich von der Kaunertaler Gletscher Talstation über die Piste und durch freien Alpinen Raum in Richtung Nörderschartl. Am unteren Grad schnallten die Freerider ihre Boards an den Rucksack und stapften mit Seilsicherung am Grat entlang durch exponiertes Gelände. Der Aufstieg wurde mit einem erstklassigen Weitblick über den Gepatschferner Gletscher belohnt. Nach der entspannten Gipfeljause und diversen Photoshootings unter knallblauem Himmel machte man sich langsam für die Abfahrt bereit. Es folgte ein 1.300 hm langer Run über den weitläufigen Gepatschferner und an imposanten Gletscherspalten vorbei, bis hinunter ins Fernergries. Was für ein Erlebnis! Schließlich gönnten sich die Snowboarder eine ausgiebige Mahlzeit im Gletscherrestaurant. Mit der Probe-Auslösung des Ortovox Avabags sorgte die Gruppe zum krönenden Abschluss für heitere Stimmung auf der gesamten Sonnenterasse. 

Was für ein Wochenende! Keine einzige Wolke und perfekte Tourenbedingungen. Es gibt noch immer soviel im Kaunertal zu entdecken. Die Fortsetzung folgt! Ein besonderer Dank gilt dem Kaunertaler Gletscher. Bis zum nächsten Choice Adventure 2020!

Text: Choice

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Review: Choice Splitboard Camp Stubaier Gletscher

Das 3. Choice Splitboard Camp 2019 war wohl mit Abstand das Camp mit dem höchsten Erlebnisfaktor. Nicht zuletzt, weil der Stubaier Gletscher als Österreichs größtes Gletscherskigebiet mit absoluter Schneesicherheit und seinen unzähligen Touren- und Freeride-Möglichkeiten die beste Vorlage dafür liefert. Wenn dann das Wetter mitspielt und die Freerider mit Neuschnee mit strahlenden Sonnenschein beschert und die Bergführer auch noch all ihre Joker ziehen, dann kommt unterm Strich ein unvergessliches Abenteuerwochenende mit  vielen Glücksmomenten für alle Beteiligten dabei raus.

Nur 45 Autominuten von Tirols Hauptstadt Innsbruck entfernt, thront der Stubaier Gletscher auf bis zu 3.210 Metern über dem Meeresspiegel. Seinen Titel als "das Königreich des Schnees" machte er zum 3. Choice Splitboard Camp alle Ehre. So reisten dreizehn motivierte Splitboarder am 15. März 2019 voller Freude ins Stubaital. Eingecheckt in die nagelneuen Appartments bei Sepp & Hanni's und entspannt nach der ersten Wellness Runde im Hotel Stubaierhof Neustift, traf man sich abends zum Welcome Drink mit den Bergführern von Stubai Alpin. Nach der Tourplanung freuten sich alle auf ein spannendes Wochenende und das leckere 5-Gang Abendmenü im Stubaierhof. Später stellte man sich noch die passenden Splitboards von Amplid oder Jones mit Spark R&D oder Karakoram Bindungen zusammen. Rucksack gepackt und ab ins Bett, denn am Samstag morgen hieß es: sehr früh aus den Federn! Und für das leckere Frühstücksbuffet im Stubaierhof Neustift wollte sich jeder genügend Zeit nehmen, bevor es hinauf zum Stubaier Gletscher ging.

Dort warteten auch schon die Bergführer Christoph Stern und Marco Span von Stubai Alpin auf ihre Schützlinge. Und da sich der Stubaier Gletscher mit frischem Neuschnee und strahlendem Sonnenschein von seiner allerbesten Seite präsentierte, entschied sich die Gruppe kurzerhand, erst einmal das Powder Department unsicher zu machen. Ohne große Aufstiege wurden vormittags sämtliche Powderhänge entjungfert, bevor die Gruppe völllig zufrieden an der Bergstation der Daunjochbahn auffellte, um mit den Splitboards zum Hinteren Daunkopf auf 3.225 Hm aufzusteigen. Auf dem letzten steilen Stück packten die Freerider ihre Splitboards auf den Rücken und stapften hochkonzentriert dem starken Wind trotzend über den felsigen Grad bis zum Gipfel. Dort war es eher ungemütlich und ausgesetzt und so entschied man sich, nach dem obligatorischen Gipfelfoto schnell auf "Riding Mode" umzubauen und die Abfahrt vorzunehmen. Über den imposanten Gletscher fuhr die Gruppe vor atemberaubender Kulisse im Sonnenuntergang durch das Bockkar und über freies Gelände bis zur Amberger Hütte. Nach einer wohlverdienten Pause ging es über eine Forststrasse weiter bis nach Grieß im Sulztal, wo das Taxi schon wartete. Sonnengebräunt und zufrieden kehrte die Gruppe passend zum Abendessen wieder im Stubaierhof ein.

Am Sonntag ging es mit der Gondel hoch hinaus bis zur Bergstation der Schaufeljochbahn auf 3.100 Metern Seehöhe. Nach dem LVS Check fuhren die Freerider am Snowpark vorbei durch freies Gelände in Richtung Hildesheimer Hütte. Bei 2.800 Hm wurde dann gut gelaunt bei strahlendem Sonnenschein auf Hiking Mode umgebaut und ab ging's. Über den Pfaffenferner tourten die Splitboarder mit ihren hochmotivierten Guides zum Pfaffenjoch (3.212 Hm). Nach der Mittagspause in der Sonne freuten sich alle auf die anschließende Abfahrt über den eindrucksvollen Sulzenauferner bis hinunter zur Sulzenau Hütte (2.191 Hm). Hier errichteten die Bergführer für einen etwas steileren Einstieg eine Seilschaft zur Sicherung der Teilnehmer. Nach dem Abseilen waren sämtliche Adrenalin Level dann komplett am Anschlag und alle sehr glücklich. Immer wieder auf das Face rückblickend ging es weiter über die Sulzenau Alm bis hinunter zur Grawa Alm, wo sich die Gruppe zum Abschluss eines aufregenden Tages ein zünftiges Essen gönnte. Was für ein Wochenende! Ein besonderer Dank gilt dem Stubaier Gletscher für die Unterstützung sowie den Christoph Stern und Marco Span von Stubai Alpin für den tollen Job und die unermüdliche Motivation! Zwei Tage Splitboarden sind definitiv zu wenig, um den Stubaier Gletscher zu erforschen, findet die Choice Adventure Company!

Text: Choice

Supporters

Amplid Splitboards, Jones Snowboards, Karakoram, Spark R&D, Deeluxe Boots, Ortovox, Penguin Clothing, Smith Optics, Pally'Hi, Protect our Winters Austria

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Basic Camp Kühtai

© Lucky Reel Films © Lucky Reel Films

Vom 08. bis 10. März versammelte die Choice Company eine Gruppe motivierter Splitboard-Einsteiger zum ersten Basic Camp im Kühtai.

Das Kühtai ist die Freeride Perle im Innsbrucker Umland. Nur 35 Kilometer von der Tiroler Landeshauptstadt entfernt und doch 2.000 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, trumpft der kleine Ferienort besonders im Frühjahr mit den besten Tourenbedingungen. So trafen sich am Freitag, 8. März ein Dutzend Splitboard Fans und jene, die es werden wollten anläßlich des 2. Choice Splitboard Camps 2019 in der Zirmbachalm. Nach der Materialvergabe waren alle mit den neusten Amplid und Jones Splitboards versorgt. Dazu noch Jones Tourenstöcke, Spark R&D oder Karakoram Splitboard Bindungen und bei Bedarf auch Ortovox Sicherheitsausrüstungen und man war optimal gewappnet. Spätestens nach Traudl's erstem Welcome Schnapps und leckeren Hüttenabendessen fühlten sich alle in der Zirmbachalm ganz wie zu Hause.

Mit den ersten Sonnenstrahlen startete die Gruppe am Samstagmorgen ins Splitboard Abenteuer. Gleich am Parkplatz der Issalm wurde auf „Hikingmode“ umgebaut und aufgefellt. Nach dem ersten LVS check ging es auch schon direkt in den Wald. Der Einstieg führte über gefrorene Bäche und zwischen Bäume. So war es eine weise Entscheidung, schnell die Harscheisen auszupacken und zu benutzen. Tapfer kämpften sich alle durch das erste anspruchsvolle Stück bis zur Kaffeepause auf der oberen Issalm. Von hier aus ging es auf einem schönen flachen Weg durch eine atemberaubende Kulisse ins hintere Wörgetal. Am Knappenhaus vorbei teilten sich die Splitboarder in zwei Gruppen. Für die Fortgeschrittenen ging es ab hier durch eine steilere Rinne links hinauf zum Gipfel der hinteren Karlesspitze bis auf 2.641 Metern Seehöhe.

Die zweite Gruppe ging weiter bis auf das auf 2.250 Metern Seehöhe gelegene Wetterkreuz. Insgesamt 860 Höhenmeter hatten sogar die absoluten Splitboard Neulinge am ersten Tag auf sich genommen. Am Gipfel war es aufgrund des starken Windes und einziehender Wolkenfelder eher ungemütlich und so beeilte man sich, möglichst schnell auf "Riding Mode" umzubauen und die Abfahrt in Angriff zu nehmen. Nach einem steileren Einstieg folgten breite Tiefschneefelder mit frischem Neuschnee und alle jauchzten auf der langen, wohlverdienten Abfahrt. Zum Abschluss ging es zurück durch den wohlbesagten Wald, der sich jetzt als anspruchsvolle Boardercross-Strecke offenbarte. Alle meisterten die Aufgaben mit Bravour und zum Abschluss kehrte die zufriedene Gruppe auf ein wohlverdientes Feierabendgetränk im Dorfstadl im Kühtai ein. Nach dem Abendessen präsentierte Snowboardführer Christian Eberherr die Grundlagen der Schneebeschaffenheit, Lawinenkunde und Basis zum Risikomanagement am Berg.

Am Sonntag zeigte sich das Kühtai mit viel Wind und Regen bis auf 2.000 Meter eher von seiner launischen Seite. Aufgrund des starken Windes war der Liftbetrieb weitestgehend eingestellt. Doch das konnte die Laune der Splitboarder nicht trüben. Anstatt an der Talstation der Drei-Seen-Bahn zu warten, fellten sie auf und stapften in zwei Gruppen durch wunderschöne Landschaft in Richtung Staudamm. Direkt vom Lift kann man bis hinter den Stausee des Finstertal Speichers durch freies, wunderschönes Gelände touren, ohne dabei eine Piste zu überqueren. Oberhalb des Staudamms verschlechterte sich dann die Sicht und die Gruppe entschied, umzukehren. Schnell umgebaut und los ging ́s! Über die Staumauer gesaust und weiter durch wunderschönes Gelände zurück zur Talstation der Drei-Seen-Bahn.

Jetzt war es an der Zeit, den Ernstfall zu üben: Lawinentraining! Vom richtigen Verhalten im Ernstfall, über den Umgang mit dem LVS Gerät, Grob- und Feinsuche, bis hin zum effektiven Sondieren und richtigen Schaufeln, alle Teilnehmer hatten die Gelegenheit, den Ernstfall unter professioneller Anleitung selbst zu proben. Glücklich und zufrieden beendeten die Choice Friends am Sonntag Nachmittag das Wochenende. Und auch, wenn das Wetter diesmal nicht 100 Prozent mitgespielt hat, im Kühtai gibt es immer noch soviel zu entdecken!

Text: Choice

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