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Review: Longboard Classic #20 – Das große Jubiläum!
Review: Longboard Classic #20 – Das große Jubiläum! © prime-snowboarding.de
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Felix Schäfer -

Kaum zu glauben, aber wahr: Das Longboard Classic wurde in diesem Winter 20 Jahre alt!

Kommen wir gleich mal zu den Superlativen: 560 Shredder war nicht nur persönlicher Rekord des legendären Longboard Classic in Stuben am Arlberg, sondern machen das Woodstock des Snowboardens zu dem Snowboardevent auf diesem Planeten mit der höchsten Teilnehmerzahl überhaupt!

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© Jochen Bauer © Jochen Bauer

Der Jahrhundertwinter und das Traum-Wetter leisteten natürlich ihren Beitrag dazu, doch zum Grossteil ist der Erfolg der Kontinuität und der Bescheidenheit eines der am längsten, ohne Unterbrechung stattfindenden Snowboard Happenings zu verdanken: Die Mottos "Peace, Music and Snow" und "Riding with Friends" werden seit Jahr Eins zelebriert. Dadurch hat der Event trotz der stetig steigenden Teilnehmerzahlen seine Ursprünglichkeit bewahrt und bleibt weiterhin das , was er immer war: Das Woodstock des Snowboardings - Der entspannteste Snowboard Event des Jahres!

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Das schönste Geschenk zum runden, zwanzigsten Geburtstag kam wohl von Frau Holle persönlich: Nach dem Rekordwinter 2019 und ohnehin noch über 2m Snowbase in Stuben Ort schneite es am Donnerstag Nacht nochmal 30 cm Fresh, sodass die früh angereisten Powdernasen, darunter Shred Legenden wie Serge Dupraz, Harry Gunz, Ralf Castelberg, Dani Kiwi Meier, Robert Longin, Mats Drougge von Stranda Snowboards, Arlberg Legende Blacky, die LBC Veteranen Mike und Schnüff, Muck Müller und LBC Mastermind Paul Gruber schon am Freitag in unerwarteten Tiefschneegenuß kamen. 

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Am Freitag Abend fand das "Kasspatzn Get Together" im Mondschein statt und bei dem schon deutlich wurde, das es noch ein wenig legendärer werden würde, als sonst. Denn viele alte Hasen, die es nicht mehr regelmässig zum LBC schaffen, wollten sich den 20igsten Geburtstag natürlich nicht entgehen lassen. Sogar die deutsche Legende Olli Holzmann, der mittlerweile in den USA wohnt, war eigens angereist. Olli war vor 20 Jahren massgeblich an der Geburt und an der Entwicklung des LBCs beteiligt. Auch Pascal Kesselmark, der vor Jahrzehnten das Schweizer Magazin Board Generation geführt hat, das in Kürze wieder aus der Asche gehoben werden wird, pilgerte für den Event nach Stuben. Außerdem wurde der Italienische Snowboard Pionier Dino Bonelli gesichtet, der Schweizer Philipp Imhof, die beiden Deutschen Industrie Veteranen Yogi März und Martin Sammet, Josef Holub von Goodboards und nicht zu vergessen Dani Kiwi Meier, der eigentlich zum Inventar des LBCs gehört aber die letzten Jahre aus beruflichen Gründen verhindert war. Mit seinem hautengen Evil Knievel Anzug und der legendären Moderation sorgt er wie jedes Mal wieder für Furore.

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Die Menschenmenge am Albonagrat war ohne Übertreibung einfach atemberaubend! Starter Muck Müller, der bei seinen Ansagen normalerweise niemals um Worte ringen muss, blieb angesichts der vielen und motivierten Teilnehmer die Spucke we.g Als er seine Sprache wieder gefunden hatte wurde es aber umso turbulenter: LBC Masters, LBC No Schools und LBC Old School Teilnehmer starteten wie immer getrennt in Women und Men Category und Muck hatte für alle 6 Starts ein eigenes Startkommando parat. Bei herrlichstem Wetter und mittlerweile weich aufgefirnten Albonahang ging es die 1001 Höhenmeter runter ins Tal nach Stuben Ort. 

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Obwohl es für viele eher Nebensache ist, ob es am Ende fürs Podium reicht oder nicht, sei vorweg genommen, das sich sowohl bei den Masters Men als auch bei den Mens Old School im Vergleich zu den letzten Jahren nicht viel verändert hat: Ralph Castelberg konnte vor Matthias Jorda und Frans Lebsanft die Masters Wertung für sich entscheiden, während die beiden Waibel Brüder Joe und Matt wieder mal die Top Platzierungen der Old Schooler unter sich aus machten. Bei den "No Schoolern" Mens gab es allerdings eine Überraschung: Kein geringerer als Freeride Superstar Gigi Ruef war bei seiner ersten LBC Teilnahme als schnellster im Ziel, vor Mambo Jonckheere und Georg "Schorsch" Wagner. Auch bei den Damen standen LBC Dauerbrenner auf den Stockerln: Tina Zobel, Ruthie Goepel und Babs Hemund belegten die Plätze 1-3 bei den Masters. Die Weiteren Podiumsplätze sowie die Special Trophies entnehmt bitte der Ergenisliste im Anschluss. Nur noch soviel dazu: Der Jüngste Rider der dieses Jahr mit dabei war, war Luc aus der Schweiz, der mit zarten 6 Jahren die Albona bezwang. Und speziell für das Kids Guiding wurde Mike Obermeier geehrt, der regelmässig mit dem Nachwuchs und ein paar PR Vertretern das Schlusslicht macht und alle Kids gut ins Ziel bringt!

Eines steht fest: Das Longboard Classic Stuben rockt weiter! Die 21. Ausgabe findet am 18. April 2020 statt!

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Alprausch, Stuben am Arlberg, Hotel Apres Post, Hotel Mondschein, hi5.de Textildruck, actionsportsJOB.com, WORKZNM, O.M.S.A

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Review: Longboard Classic #19

@ LBC @ LBC

Am 07. April wurde Stuben am Arlberg wie in jedem Jahr um diese Zeit von einer Horde Snowboarder der verschiedensten Generationen überrannt. Das gibt’s nur beim Longboard Classic!

Beim Longboard Classic in Stuben seit 19 Jahren nur um "2 Days of Peace, Love and Snow", und das LBC im Jahr 2018 ein weiteres für die Geschichtsbücher: 470 aktive Teilnehmer shreddeten bei sonnig warmen Spring Wetter die 1001 Höhenmeter vom Albona Grat nach Stuben und die Vibes und die positive Energy, die dabei frei wurden, steigern die Vorfreude auf das 20-jährige Jubiläum noch weiter!

Perfekte Voraussetzungen | © Sam Oetiker

Die Vorzeichen hätten besser nicht sein können: Nach dem Rekord Winter gab es noch immer 1,5 Meter Schneehöhe in Stuben Ort. Die Wettervorhersage kündigte Bluebird und bis zu 20° Celsius an und so kam es dann auch!

470 gleichgesinnte Freerider fanden sich am Samstag, 7. April um 12:00 am Albona Grat ein, um gemeinsam den vielleicht letzten Run der unvergesslichen Saison 2018 zu zelebrieren. Gestartet wurde wie immer mit einem Massenstart in 3 Kategorien, jeweils mit "Geschlechtertrennung": NoSchool Men/Women, Masters Men/Women, Oldschool Men/Women. Mit dabei einige der Favoriten aus den letzten Jahren darunter Matt Waibel in der Oldschool Wertung und das Dauerbrenner Duell Ralf Castelberg und Matthias Jorda bei den Masters.

Gar nicht so leicht, 470 Starter auf ein Foto zu bekommen! | © Sam Oetiker

Dank Speaker und Starter Muck Müller verlief der Start nicht ganz pünktlich. Dafür war es umso amüsanter und kurzweiliger, da Muck über sein Megafone regelmässig passende Sprüche zur Unterhaltung der Massen rausließ. Nachdem die 3 Kategorien hintereinander gestartet waren, blieben um 13:30h nur mehr die Kids und eine Handvoll Medienleute am Grat. Es ist mittlerweile Tradition, dass die Kids gemeinsam nach allen "Racern" starten und die Abfahrt abseits der Rennstrecke im feinen Firn meistern. In der Zielarea angekommen, wurden die Kids von Organisator Paul Gruber genauso fulminant begrüsst und abgeklatscht wie die erwachsenen Rider zuvor.

Muck Müller hält die Massen informiert und bei Laune | © Sam Oetiker

Nun konnte man zum gemütlichen Teil des Tages übergehen. Reggae-Tunes von den lokalen DJs Mr Mood, DJ Support, MC Booga und Cashers Klay aus Lüzidas sowie 2 DJs vom Club Charlotte aus Innsbruck passten perfekt zum Sonnenschein in Stuben Ort und nach der Siegerehrung gab es dank Konvoi Snowboards noch die Italienische One Man Band Belly Hole Freak.

Die Siegerehrung dauerte mal wieder eine kurzweilige Stunde und auf dem Podium bei den Masters Mens konnte beim ewigen Duell Ralph Castelberg Matthias Jorda auf Platz 2 verweisen. Matt Waibel entschied die Old School Wertung für sich vor Phillip Wenter und der Österreichischen Snowboard Legende Bertl Kletzmair. Die No School Girls ging ebenfalls an bekannte Gesichter wie Tamara Günthard, Stefanie Günther und Elisabeth Dünser. Die weiteren Ergebnisse entnehmt bitte der Ergebnisliste! Um die eingangs erwähnten LOVE – Vibes zu unterstreichen sei noch erwähnt, das der LBC BFF Award (Best Friends Forever) an die treue LBC Teilnehmerin Tina Mazur verliehen wurde und LBC Stammgast und Vintage Snowboard Lover Peter Dresen seiner geliebten Anna einen Heiratsantrag auf der Bühne gemacht hat.

Aufgeteilt in die verschiedenen Kategorien, stürzen sich die Fahrer in den Hang | © Sam Oetiker Aufgeteilt in die verschiedenen Kategorien, stürzen sich die Fahrer in den Hang | © Sam Oetiker

Das erfolgreiche LBC 2018 fand seinen Ausklang mit Retro Snowboard-Filmen im Party-Zelt und der mit einer Party mit den Legendären Mortal Kombat Sounds featuring UCee, die mittlerweile schon zum Inventar des Longboard Classic gehören.

Gerne möchten wir auf das 20te LBC in Stuben zu verweisen, welches am Samstag, 6. April 2019 stattfindet! Jeder der mindestens 1x beim LBC war, muss dort hin und mit uns Geburtstag feiern. Soviel hat Mastermind Paul Gruber schon versprochen: Es wird eine fette Sause mit noch mehr Live Sound und noch mehr Peace, Love and Snow – wenn das überhaupt noch möglich ist!

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Komm schon, gebt's zu, wer könnte diesen Damen in ihren Old School-Outfits widerstehen? | © LBC/Sam Oetiker Komm schon, gebt's zu, wer könnte diesen Damen in ihren Old School-Outfits widerstehen? | © LBC/Sam Oetiker

Das größte Longboard- und Old School-Event der Welt wurde volljährig und lud zur großen Feier am 1. April 2017 nach Stuben am Arlberg ein!

Update: Unter blauem Himmel war bei frühlingshaften Temperaturen nicht nur die Stimmung in der Zielgeraden im Tal so ausgelassen und frei, wie es sich für das "Woodstock of Snowboarding" gehört. Auch an der Startlinie auf dem Albona Grat waren die Emotionen am Brodeln und die über 350 Teilnehmer gespannt vor Erwartung, sich auf 1001 Höhenmeter Backcountry einzulassen.

Jeff Brushie mit der Neuauflage seines Pro-Models von 1993 | © LBC/Sam Oetiker Jeff Brushie mit der Neuauflage seines Pro-Models von 1993 | © LBC/Sam Oetiker

Traditionell wird das Starterfeld in 3 Kategorien gewertet: Masters, No-School und Old-School. Dieses Jahr wurden die Männer der LBC Masters vorausgeschickt, um die Strecke mit ihren Mega-Latten für den Rest des Feldes schon mal ein bisschen "glatt zu bügeln". Die Rechnung ging auf – mit seinem 202 cm Longboard holte sich Ralph Castelberg nach 4 Jahren LBC-Abstinenz den Titel. Respekt gebührt auch den Masters Damen, von denen sich nur fünf mutige "Meisterinnen" mit XL-Boards an den Start wagten – allesamt bekennende LBC-Fans und Dauerteilnehmerinnen, von denen die Siegerin von 2015, Liz Kristoferitsch, erneut den Titel holen konnte.

Vor dem Start nochmal schnell die letzten Feineinstellungen beim Stance vornehmen | © LBC/Sam Oetiker Vor dem Start nochmal schnell die letzten Feineinstellungen beim Stance vornehmen | © LBC/Sam Oetiker

Die No-School-Kategorie stellte bei Männern wie Frauen die größte Gruppe – immerhin wird hier auch alles zusammengefasst, was zu kurz für die LBC Masters und zu neu für die LBC Old-School Klasse ist. Die Teilnehmer waren jedoch nicht weniger farbenprächtig unterwegs sowie beileibe nicht weniger motiviert und sorgten vor allem für die Zuschauer im Tal für die besten Bilder – so viele Leute zugleich auf einem Freeride-Hang zu sehen ist nun wirklich nicht alltäglich. Die schnellste Frau bei den No-Schoolern war Stefanie Günther aus der Schweiz. In der Herrenwertung konnte keiner der Snowboard-Wildsau Ueli Kestenholz das Wasser reichen.

Das Adrenalin wird beim Massenstart ordentlich in die Höhe getrieben | © LBC/Sam Oetiker Das Adrenalin wird beim Massenstart ordentlich in die Höhe getrieben | © LBC/Sam Oetiker

Den krönenden Abschluss des Rennens bildeten die Old-Schooler, gefolgt von Family & Kids, die mit Abstand den meisten Jubel im Ziel ernteten. Und dies zu Recht – denn wer mit über 70 Jahren noch auf dem Board steht verdient den gleichen Respekt, wie seine erste Backcountry Abfahrt mit zarten fünf Jahren zu bestreiten.

Der Nachwuchs war ebenfalls mit Begeisterung dabei | © LBC/Sam Oetiker Der Nachwuchs war ebenfalls mit Begeisterung dabei | © LBC/Sam Oetiker

Von dieser Welle an Begeisterung und der Flut an Nachwuchs waren auch Snowboard-Legenden Titus Dittmann und Jeff Brushie begeistert. Nicht wenige der älteren Teilnehmer sahen sich hier mit ihren Teenie-Idolen vereint, während der Stoke und die Leidenschaft an die neue Generation weitergegeben werden.

Der Rockstar Award ging an Jim Magnusson aus Schweden. Der Rockstar Award ging an Jim Magnusson aus Schweden.

Wer nach der Open-Air Siegerehrung noch bis zum Sonnenuntergang in der Test-Area verweilte, wurde mit einem außerplanmäßigen Highlight der US-Rockband "Max Pain and the Groovies" verwöhnt. Von Pogo Snowboards eingeladen, haben sie auf ihrer Europa-Tour extra einen Abstecher in die Berge eingelegt und nach einer Auto-Odyssee beim dritten Ort mit dem Namen „Stuben“ endlich den richtigen Platz für ihren Gig gefunden. Die perfekte Einstimmung für den legendären Party-Abend im LBC-Eventzelt, für den alleine sich die Reise an den Arlberg lohnen würde. Denn die Jungs von Mortal Kombat Sound mit Microphone Man Ucee wissen einfach, was sie tun und heizten der Menge ein, bis kein Fuß mehr ruhig blieb und wirklich jeder in die Bob-Marley-Chöre einstimmte.

© LBC/Sam Oetiker

Denn das ist das Flair des LBC und was diesen Event so besonders macht: in der Liebe zum Snowboarden vereint. Egal welches Board du fährst und ob du auf Rock, Reggae oder Hip Hop stehst, in Stuben wird der Sideway Style gefeiert, immer und immer wieder.

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