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Pakistan – Skiing for Freedom
Pakistan – Skiing for Freedom
Lesedauer: 2 Minuten
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Roman Lachner -

Wir sind Nomaden auf Skiern und jagen dem Powder sogar bis nach Pakistan hinterher. Im Karakorum ist aber der eigentlich Sport letztlich nur eine Randerscheinung gewesen.

Pakistan - Skiing for Freedom

Oftmals ist es doch so, dass wir erst auf Reisen in die entlegensten Zipfel der Erde die eigene Kultur besser kennenlernen. Dort haben wir die Chance, aus der Ferne über uns selbst zu reflektieren. Leider stellt man immer wieder fest, dass bei uns in Europa die Freude am Einfachen verloren gegangen zu sein scheint. Dass Facebook oder belanglose Insta-Posts von der Zeit im Schnee nicht wichtiger sind, als die Zeit ungefiltert zu ge­nießen, durfte Fotograf Andreas Vigl erfahren, der mit einer österreichischen Crew in Pakistan unterwegs war, um Kindern Skifahren beizubringen, Grenzen aufzubrechen und die reine Freude am Skifahren wiederzuentdecken.

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Auf der Rückbank eines viel zu kleinen Allrad-Toyotas sitze ich einge­pfercht zwischen meinen Reisebegleitern und unserem Stuff, während aus dem Radio fremdartige Melodien in Dauerschleife dröhnen. Zwar gelingt es mir, eine halbwegs gemütliche Position zu erarbeiten, doch jeder Versuch, wenigstens für einen kurzen Moment etwas Schlaf zu finden, wird mit der Er­schütterung durch ein Schlagloch quittiert.

Neben der Enge und Straßenbeschaffenheit macht mir auch die Temperatur im Van etwas zu schaffen, denn die Klimaan­lage scheint wie gewohnt nur zwei Einstellungen zu kennen: Kühlschrank oder Sauna. Es ist also eigentlich alles wie immer, denn meine zahlreichen Ski-Trips auf der ganzen Welt begannen irgendwie alle so oder so ähnlich. Auch dieser in Pakistan.

Auf unserem Weg müssen wir immer wieder an einem der vielen Checkpoints anhalten, unsere Pässe vorzeigen und werden registriert – bei jedem dieser Stopps das gleiche Prozedere. Auch diese Erfahrungen kenne ich bereits aus anderen Ländern. Als aber irgendwann ein bewaffneter Offizier zu uns ins Auto steigt, um uns mit seiner Kalaschnikow Begleitschutz zu leisten, wird mir klar: Dieser Ski-Trip ist anders. Wir befinden uns auf dem Karakorum Highway in Pakistan.

Eine zweitägige Fahrt bringt uns von Isla­mabad in den nördlichen Teil des Landes vorbei an so schicksalshaften Bergen wie dem K2 oder dem Nanga Parbat bis in die Hunza-Region. Dort befindet sich mit Karimabad unser vorübergehendes Ziel. Von der letzten Stadt vor der afghanischen und chinesischen Grenze wollen wir in die Berge starten. Was bringt uns also hierher und wieso haben wir unsere Ski im Gepäck?

Eine verhängnisvolle ­Begegnung

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir unsere Geschichte etwas früher beginnen lassen – und zwar im Jahr 2012. Stephan Keck war damals auf einer Expedition am Manaslu in Nepal, bei der er ein pa­kistanisches Geschwisterpaar kennenlernte. Man kann sicherlich von Schicksal sprechen, dass der Tiroler Alpinist vor acht Jahren den Pakistani Mirza Baig und seine Schwester Samina in den Bergen traf – besonders wenn man mit den kulturellen und historischen Hintergründen des Landes vertraut ist. Pakistan ist, wie wir wissen, von Instabilität, Terror und Ungleichheit geprägt.

Darüber hinaus belegt das Land im internationalen Vergleich in Bezug auf Gleich­berechtigung den unrühmlichen vorletzten Platz. Es ist ein Land mit strengen Regeln und sehr traditionellen Strukturen. Sich gegen diese aufzulehnen kann schnell gefährlich werden – insbesondere für Frauen.

„Es kann schnell ­gefährlich werden, sich gegen diese Strukturen zur Wehr zu setzen, insbesondere für Frauen.“

Samina Baig wollte sich nicht diesem System fügen und fand trotz der massiven Benachteiligung von Frauen einen Weg zum Höhenbergsteigen. Schließlich schaffte sie es als erste Mus­limin überhaupt, alle Seven Summits zu besteigen. Aufgrund dieser Er­folge und ihres außergewöhnlichen Muts wird sie in Pakistan als Na­tio­nalheldin gefeiert und ist vielen Mäd­chen ein Vorbild. Diese Vorbildfunktion nutzte Samina und gründete mit ihrem Bruder Mirza das Pakistan Youth Outreach – eine Hilfsorganisa­tion, die den Keim der Veränderung in der Jugend und im Sport sieht.

Diese Geschichte traf bei dem ohnehin sozial veranlagten Stephan Keck auf hellhörige Ohren und so fand die nächste Begegnung bereits im Jahr darauf statt. Diesmal in ­Shimshal, einem abge­le­ge­nen Gebirgsdorf im Norden Pakis­tans, dem Heimatort von Samina und Mirza. Stephan hatte als Resultat einer Sammelaktion in Tirol 50 Paar Ski und Schuhe im Gepäck und einige junge Tiroler Skilehrer dabei. Der erste pakistanische Skikurs für die nächste Generation war geboren.

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Die Mission

Seit inzwischen vier Jahren besteht nun diese Partnerschaft zwischen Ti­ro­lern und Pakistani. Einmal pro Jahr findet der besondere Skikurs auf 4.000 Metern Höhe statt und ist mitt­lerweile zum fixen Bestandteil der Shimshali geworden. Stefan Ager und Andreas Gumpenberger waren seit Beginn dieses Projekts dabei und berichteten nach jeder Rückkehr von einem unglaublichen Berg, den sie vom Camp aus entdeckt hätten – das Shimshal Whitehorn. Durch die Nord­ost­wand dieses 6.303 Meter hohen Kolosses würde sich eine traumhafte und zugleich einschüchternde Line ziehen – womöglich sogar fahrbar.

Dies gilt es, diesen Winter he­raus­zu­fin­den, und so wollen wir nach dem Ski­kurs noch et­was Zeit anhängen und in Richtung Shimshal Whitehorn los­ziehen. Zu diesem Zweck haben wir Thomas Gaisbacher als Steilwand-­Profi mit an Bord geholt, der mit seiner Erfahrung das Team unterstützen soll. Gemeinsam wollen wir sehen, ob der Berg ei­ne Befahrung mit Skiern tatsächlich zulässt.

Shimshal

Mittlerweile haben wir das Ende des Karakorum Highway erreicht. An die abenteuerliche Fahrweise und die ständige Begleitung durch unsere „Bodyguards“ sind wir mittlerweile gewöhnt. Im Bergsteigerdorf Karimabad decken wir uns noch für den kommenden Monat ein, denn morgen soll es losgehen in Richtung Shimshal.

Die Fahrt dort hinauf wird mit Abstand der abenteuerlichste Part der ganzen Reise. Die Straße, die von Be­wohnern über 20 Jahre von Hand gebaut wurde, ist berüchtigt. Über 50 Kilometer Länge windet sie sich durch ein beeindruckend enges Tal nach oben. Vielerorts wurde die Trasse in den Fels gesprengt und wir fahren auf Steinplatten, die von Hand aufgeschichtet wurden. Stabilisierender Beton wurde hier keiner verwendet und sichernde Leitplanken vermissen wir ebenfalls. Die meiste Zeit über ist die Straße so schmal, dass gerade ein Auto noch so Platz findet. Knapp neben den Reifen fällt der Fells oftmals 300 Meter senkrecht nach unten. Fels­stürze und Erdrutsche kommen hier immer wieder vor, weshalb die Autos mit Schaufeln ausgerüstet sind, um die Straße aus eigener Kraft wieder befahrbar zu machen.

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Während wir die Fahrt filmen, verlieren wir um ein Haar unsere Drohne be­ziehungsweise stören wohl zwei Raub­vögel, die den elektronischen Eindringling bekämpfen. Wir kommen gerade noch davon. Je weiter wir in das Tal vordringen, umso enger und höher wird es und ständig frage ich mich, was die Menschen hier motiviert haben mag, solche Strapazen auf sich zu nehmen.

Nach knappen fünf Stunden Fahrt wird mir klar wieso: Die Szenerie ändert sich schlagartig, die Schlucht öffnet sich und wir befinden uns auf einer wunderschönen Hochebene. Das Dorf liegt mitten in einer beeindruckenden Bergkulisse und am Ende des Tals machen wir die Ausläufer eines massiven Gletschers aus. Die Marillenbäume stehen gerade in voller Blüte und auf den Feldern, die gemeinschaftlich bestellt werden, herrscht emsiges Treiben. Das al­so wird unsere Base für den kommenden Monat sein.

„im Tross marschiert eine Ziege mit – sie ahnt noch nicht, ­warum sie mitkommt.“

Am Dorfeingang werden wir schon er­wartet, die Freude über das Wie­der­sehen der bekannten Gesichter ist groß und überall blicken wir in be­geis­terte Gesichter. Bei einer Tasse Tee und lokalen Spezialitäten setzen wir uns im traditionellen Guesthouse zu­sammen, wobei wir uns über die Neu­ig­keiten des vergangenen Jahres austauschen. Die Menschenmenge, die sich um uns schart, wird immer größer und zahlreiche Kinderaugen mustern uns neugierig. Besucher scheint es hier oben nicht jeden Tag zu geben. Unsere Reise ist aber noch nicht zu Ende – morgen geht es dann zu Fuß weiter.

Eine ansehnliche Kolonne setzt sich am nächsten Morgen in Bewegung, jeder ist bis oben hin bepackt mit allem, was wir in den nächsten Wochen benötigen: Ski, Zelte, Schlafsäcke, Ko­cher, Verpflegung – jeder muss sein eigenes Equipment schleppen. Mitten im Tross marschiert eine Ziege mit – sie ahnt noch nicht, warum sie mitkommt. Unser Weg führt über aben­teu­erliche Hängebrücken, vorbei an einigen kleinen Bauernhöfen und durch eine enge Schlucht, bis wir circa 1.000 Höhenmeter weiter oben ein kleines Hochplateau erreichen. Auf diesem steht eine dürf­ti­ge Stein­hütte, die im Sommer von den Yak-­Hir­ten genutzt wird, die „Shim­shal-Alm“ sozusagen. Wir bauen hier unser Zeltla­ger auf, in der Hütte wird fleißig gekocht, Brot gebacken und musiziert.

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Der Skikurs findet direkt vor unseren Zelten statt und nichts erinnert an den geordneten Betrieb bei uns in den ­Alpen. Es ist ein bunt gemischter Haufen Pakistani, von Jung bis Alt ist alles dabei. Doch noch unge­wöhn­li­cher ist die Tatsache, dass Jungs und Mädels gemeinsam auf Skiern stehen. Unsere Piste müssen wir uns selber mit den Skiern ebnen, einen Lift gibt’s natürlich nicht und an Equipment schnappt sich jeder, was er so kriegen kann. Manche müssen mit Leinenhose und drei Num­mern zu großen Schuhen fahren – Beschwerden gibt es dennoch keine. Im Gegenteil: Alle haben ein breites Grinsen im Gesicht und Ski gefahren wird von Sonnenaufgang bis -untergang.

Es ist unglaublich ergreifend, diese Freude mitzuerleben. Bei uns zu Hause in Österreich ist Skifahren eine reine Freizeitbeschäftigung und nur bei optimalen Bedingungen sind wir zu­frie­den. Hier ist der Skikurs aber viel mehr: eine willkommene Abwechslung zum Alltag und eine ganz neue Erfahrung. Wir können live verfolgen, wie das gemeinsame Erleben die Gruppe stärkt. Und noch viel wichtiger: Das gemeinsame Skifahren macht alle gleich. Die sonst so strengen sozialen Regeln scheinen außer Kraft gesetzt.

„das gemeinsame Skifahren macht alle gleich. Die sonst so strengen sozialen Regeln scheinen außer Kraft gesetzt.“

So vergeht die Zeit im Camp und nach zehn Tagen rückt die Reise zurück nach Shimshal näher. Die vorher erwähnte Ziege wird zu einem großen Stein geführt, wo sie geschlachtet und zerlegt wird. Für uns Europäer ist das ein ungewohnter und etwas brutaler Anblick, für die Shimshali gehört das aber zum Alltag. Die Ziege wird zu einem köstlichen Abendessen für alle verarbeitet und wir versammeln uns, um den Abschluss des Skikurses gebührend zu feiern.

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Das Whitehorn

Jetzt ist für die Crew die Zeit gekommen, die eigene Mission in Angriff zu nehmen – das Whitehorn. Vom Skikurs aus hatten wir jeden Tag freie Sicht auf den majestätischen Berg auf der anderen Talseite von Shimshal. Mit dem Fernglas haben wir ausgiebig Lines und Optionen gecheckt. Über die Bedingungen im Face konnten wir aus der Ferne aber nichts sagen, dazu müssten wir näher an die Wand heran. Aber eins war schon mal klar: Wenn ein Descent möglich wäre, dann würde er massiv ausfallen. Der Gipfel thront auf 6.305 Metern Höhe, die steile Wand misst stolze 1.800 Höhenmeter und wir schätzen die steilsten Passagen auf gut 55 Grad ein. Da muss dann alles passen.

Wir packen also unser alpines Equipment sowie die Leichtzelte ein und machen uns auf den Weg. Auf der Tal­seite des Whitehorn ist normalerweise niemand unterwegs, das heißt, wir müssen uns selbst einen Weg durch die Geröllfelder und Moränen suchen. Wir benötigen einen ganzen Tag, um den Fuß des riesigen Gletschers zu erreichen, wo wir unser ers­tes Camp aufschlagen. Die Wand kön­nen wir von hier deutlich besser ein­sehen, für eine gute Beurteilung müs­sen wir aber noch näher dran.

Der nächste Morgen beginnt mit einem Downer. Tom konnte aufgrund der Höhe nicht wirklich schlafen und hat sich daher in den frühen Morgen­stunden aufgemacht, um die Gegend etwas zu erkunden. Während er auf einer Ridge unterwegs war, kam es zu einer Fernauslösung und der ­ganze Hang unterhalb von Tom riss ab. Es verbirgt sich also eine problematische Schwachschicht in der Schnee­decke – und diese scheint dazu noch in al­len Expositionen aufzutreten. Tom hat in seiner Karriere schon Hunderte Schnee­profile gegraben, da kennt er sich aus. Wir wollen das Whitehorn den­noch aus der Nähe betrachten. Schließlich sind wir schon so weit ge­kom­men und wollen nicht gleich das Handtuch werfen. Wir seilen uns also für die Überquerung des Gletschers gegenseitig an und brechen auf.

Wieder einmal werden wir von den riesigen Dimensionen im Karakorum in die Irre geführt. Wir hatten mit zwei Stunden Hike bis zur Wand gerechnet, erreichen sie aber erst nach mehr als der doppelten Zeit. Und je näher wir der Wand kommen, desto mehr erhärtet sich unsere Annahme. Mit dem Fernglas scannen wir das Face und entdecken etliche Blankeisstellen sowie einige Schneebrettanrisse, die recht frisch zu sein scheinen. Für die Wand bräuchten wir aber perfekte Be­din­gun­gen, die Steilheit und Ausgesetztheit der Linie lässt nichts anderes zu. Wir fällen die finale Entscheidung: Eine Befahrung ist nicht möglich, es wäre viel zu verantwortungslos. Das schmeckt natürlich erst mal ziemlich bitter, ist aber richtig so.

Wir entdecken vom Wandfuß aus zum Glück ein Ersatzziel: Eine ­weitere Rinne zieht sich rechts von der Wand gut 800 Meter nach oben, die Schnee­decke sieht dort besser aus. Es ist das „Couloir of 1,000 gutters“, von dem wir in Tourenberichten einiger Alpi­nis­ten gelesen haben. Wir beschließen, diese Rinne zu befahren. Es ist zwar nicht das erträumte Face des Whitehorn, aber doch ein würdiger Er­satz.

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Tags da­rauf überqueren wir also noch einmal den Gletscher bis zum Einstieg ins Couloir. Dort tauschen wir die Ski gegen Steigeisen. Die Rinne ist steil und der Schnee perfekt, um Tritte zu schlagen – auch für eine Be­fah­rung sieht es sicher aus. Nur die Höhe macht uns zu schaffen, der Ausstieg der Rinne liegt immerhin auf knapp 5.500 Metern, was jeden Schritt unglaublich kräftezehrend gestaltet.

„Dieses Mal war es aber umgekehrt und wir hatten mit dem Skikurs ein Stück ­unserer Kultur ­mitgebracht.“

Nach acht mühsamen Stunden stehen wir endlich oben und die Aussicht raubt uns den Atem. Ringsherum reiht sich ein beein­dru­ckender Berg an den nächsten. Die Zeit drängt jedoch zur Abfahrt, der Rückweg ist noch lang. Wir stürzen uns in den Run und spüren, wie es uns in die Tiefe saugt. Es ist dieses Spiel mit der Schwerkraft, das wir Skifahrer so lieben – nur scheint diesmal die Schwerkraft die besseren Karten zu haben. Unseren kom­plett blauen Schenkeln müssen wir alles abverlangen, um gegen die Gravitation zu arbeiten. Unten dann übermannt uns der altbekannte süchtig machende Mix aus totaler Erschöpfung und Stoke – die Abfahrt inmitten der mächtigen pakistanischen Bergkulisse brennt sich uns tief ein.

Der Abschied

Nach einem herzlichen Abschied in Shimshal befinden wir uns schon wieder auf dem Heimweg und spulen die abenteuerliche Reise rückwärts ab: hinaus durch die enge Schlucht, durch die grünen Täler des Hunza und entlang des endlosen Karakorum Highway. Es bleibt also ausreichend Zeit, über das Erlebte zu reflektieren. Mir war sicherlich von Beginn an bewusst, dass dieser Ski-Trip anders würde – und so war es dann auch. Skireisen sind ja immer etwas Ein­zig­artiges, denn neben dem Skifah­ren darf man tief in fremde Kulturen ein­tau­chen.

Dieses Mal war es aber um­gekehrt und wir hatten mit dem Ski­­kurs ein Stück unserer Kultur mitgebracht. Es war schön mitzuerleben, wie die Pakistani aus ihrem Alltag ausbrechen konnten, wie sich die kindliche Freude ausbreitete und wie der gemeinsame Sport die ansonsten so strengen sozialen Strukturen ausgehebelt hat. Und so wurde mir ausgerechnet am anderen Ende der Welt vor Augen geführt, was wir manchmal vergessen: Skifahren ist – so kitschig das klingt – die pure Freiheit.



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