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Welches Board brauche ich für die verschiedenen Flusswellen?
Welches Board brauche ich für die verschiedenen Flusswellen? ©
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Nicolai Steidle -

Es herrscht Aufbruchsstimmung in der Riversurfszene, momentan werden weltweit Wellen gebaut oder sind bereits surfbar. Aber welches Brett brauche ich eigentlich für welche Welle?

Genauso wie Wellen im Meer können sich auch Flusswellen stark voneinander unterscheiden und man benötigt für die verschiedenen Wellen unterschiedliche Shapes um das meiste aus der stehenden Walze rauszuholen. Kanoa Surfboards hat einen Riverboardguide für Riverwellen verschiedener Beschaffenheiten erstellt den wir euch nachfolgend vorstellen wollen. Auch wenn ihr kein Kanoa Surfboard kaufen wollt könnt ihr euch dennoch am Shape der einzelnen Boards orientieren, die für die jeweiligen Wellen empfohlen werden.

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Künstliche Flusswellen und Wavepools:

Aktuelle künstliche stehende Wellen zeichnen sich meist durch ein steiles Face und verhältnismäßig viel und konstanten Druck aus. Dadurch erlauben sie es kürzere Bretter mit schmälerem Tail zu fahren. Auch die Rockerline kann auf Grund des hohen Drucks etwas ausgeprägter sein und verhilft zu noch leichterer Turn Initiierung.

Zu den künstlichen Wellen zählen wir die Unit Parktech Welle wie in Langenfeld oder im Wakeparadise Milano. Ebenso alle Anlagen der Citywave, wie die Jochen Schweizer Arena, das Wellenwerk Berlin, die Oana in Luzern, Urbansurf in Zürich, die Multiplex Citywave Wien und auch die Havelwelle in Osnabrück.

Künstliche Riverwaves wie Langenfeld haben oft extrem viel Power. Da ist ein Brett mit wenig Volumen und schmalem Tail gefragt, sonst wird die Surf- ganz schnell zur Rutschpartie

Brettempfehlungen:

Auf der nächsten Seite lest ihr, welche Bretter an Wellen wie dem Eisbach am besten funktionieren.

 

Der Eisbach und vergleichbare starke natürliche Flusswellen

Gleich neben der Goldenen Bar steht das Wahrzeichen Münchens. Die Mutter aller stehenden Wellen, der Eisbach. Er zeichnet sich durch verhältnismäßig viel Druck aus und unterschiedliche Sections. Je nach Surflevel erfordert es eine etwas breitere Outline und einen flacheren Tailrocker als an künstlichen Wellen. Je nach Wasserstand der Isar hat der Eisbach auch Tage mit weniger Druck.

Das Creek ist als Allround Riverboard einzuordnen, Battery für deutlich fortgeschrittene Riversurfer und Eggplant und Fish’n Chixx für flachere Sommertage. Foamy Flow für alle, die es leid sind zu ständig zu reparieren, aber trotzdem mehr Performance als jedes andere Softboard wollen.

Ein Kanoa Foamy im Einsatz am Eisbach in München. Rider: Daniel Dingerkus Ein Kanoa Foamy im Einsatz am Eisbach in München. Rider: Daniel Dingerkus

Boardempfehlungen für den Eisbach und Co.:

Auf der nächsten Seite lest ihr, welche Bretter am besten auf schwächeren Flusswellen funktionieren.

Schwächere Wellen benötigen andere Riverboards

Der Shape zeichnet sich meist durch mehr Volumen, breitere Tails und flachere Rockerlines aus. Je nach Welle kann der Shape auch etwas größer gewählt werden. Mit dem richtigen Board lässt sich der geringere Druck problemlos kompensieren und den selben Flow und Speed generieren.

Je schwächer die Welle desto mehr Fleisch braucht euer Brett. Die kleine Eisbachwelle oder eben E2.

In diese Kategorie fallen beispielsweise die Welle in Bremgarten, die Floßlände, die E2 oder auch Dianabadwelle, der Almkanal in Salzburg sowie die meisten Hochwasserwellen.

 

Bretter für diese Wellen:



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